Don Albert

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Don Albert (eigentlich Albert Anité Dominique, * 1910 in New Orleans; † 4. März 1980 in San Antonio, Texas) war ein US-amerikanischer Jazz-Trompeter und Bandleader des Swing.

Don Albert spielte zunächst in den Parade Brass-Bands des New Orleans Jazz. 1925 tourte er mit Alphonse Trents Band durch den Südwesten der Vereinigten Staaten, und gegen Ende der 1920er Jahre mit Troy Floyd im Shadowland Ballroom in San Antonio, Texas und leitete ab 1929 ein eigenes großes Orchester, das hauptsächlich in Texas spielte. Diese Territory Band trat auch in Mexiko, Kanada und New York auf und spielte hauptsächlich die großen Hits der Swingbands von Duke Ellington, Jimmie Lunceford und Andy Kirk wie On the Sunny Side of the Street oder Liza. Alberts Orchester soll die erste Formation gewesen sein, die die Bezeichnung "Swing Band" im Namen führte; sie spielte jedoch eher Unterhaltungsmusik als echten Jazz. Die wichtigsten Musiker in seiner Band der 1930er Jahre waren der Trompeter Alvin Alcorn, der Pianist Lloyd Glenn und der Klarinettist Herbie Hall. Im Jahre 1936 entstanden einige Plattenaufnahmen für Vocalion Records. Mit dem Ende der Swingära schwand jedoch sein Erfolg; 1939 löste er seine Band auf. In den 1940er Jahren betätigte sich Albert als Clubbesitzer. 1949 hatte er ein eigene Formation, mit der er im Palace Theater in New York spielte. In den 1950er Jahr begann er wieder mehr aufzutreten, und spielte bis in die 1970er Jahr mit kleineren Formationen. 1966 trat er mit Buddy Tate in New York auf sowie 1969 auf dem New Orleans Jazz Festival.

Don Albert ist ein Neffe des New Orleans-Trompeters Natty Dominique und ein Cousin von Barney Bigard.

[Bearbeiten] Weblinks/Quellen

[Bearbeiten] Literatur

  • John Jörgensen, Erik Wiedemann: Jazzlexikon. München, Mosaik, 1967
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