Durendal

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie
Wechseln zu: Navigation, Suche

Durendal (auch als Durandart, Durandarte, Durindana) oder ähnlich angegeben ist der Name des angeblich wundertätigen Schwertes von Roland im altfranzösischen Rolandslied. Es sei der Sage nach von Wieland (altfranz. Guallant) geschmiedet worden.[1]

Durendal im Fels von Rocamadur; eher eine Touristenattraktion

Inhaltsverzeichnis

[Bearbeiten] Legende

Im Rolandslied soll das Heft des Schwertes einen Zahn des Apostels Petrus, Blut des Heiligen Basilius und ein Haar des Heiligen Dionysius enthalten sowie ein Stück vom Gewand der Jungfrau Maria. Um es vor dem Zugriff der anstürmenden Sarazenen zu bewahren, versuchte Roland das Schwert zu zerstören, nachdem er zuvor eine Bresche ins Gebirge, die sogenannte "Rolandsbresche" in den Pyrenäen geschlagen hatte.

[Bearbeiten] Zerstörung

Laut dem Rolandslied stürzte er sich angesichts der zu erwartenden Niederlage gegen die Mauren in sein Schwert oder legte sich darauf, nachdem er versucht hatte, es an einem Felsen zu zerstören.

Einer anderen Legende zufolge schleuderte er die Waffe weg, bis sie im Felsen von Rocamadour (Lot) stecken blieb. Dort können es Besucher besichtigen.[2]

[Bearbeiten] Einzelnachweise

  1. http://www.zeno.org/Meyers-1905/A/Durendal?hl=durendal
  2. http://www.durendal.ch/ueberdurendal.html

[Bearbeiten] Weblinks

Meine Werkzeuge
Namensräume

Varianten
Aktionen
Navigation
Mitmachen
Drucken/exportieren
Werkzeuge
In anderen Sprachen