EF86
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Die Elektronenröhre EF86 ist eine Kleinsignalpentode mit geringem Rauschen und wird auch heute noch in Audioröhrenverstärkern eingesetzt. Die Röhre wurde 1954 von Valvo (heute Philips) entwickelt. Sie ist der Nachfolgetyp der EF40 und besitzt einen Noval-Sockel.
Zusammen mit der Vorstellung weiterer neuer Miniatur-Novalröhren veröffentlichte die britische Firma Mullard ein damals neuartiges Verstärker-Schaltungskonzept, den Mullard 5-10, mit dem das Leistungspotential der neuen Röhrengeneration maximal ausgeschöpft werden konnte.
Konstruktive Besonderheiten liegen in einer bifilaren Wicklung des Heizdrahtes im Bereich der Kathode, um auch bei einer kostengünstigen Wechselstrom-Heizung ein minimales Streufeld auf das Kathodenröhrchen zu gewährleisten — trotzdem wird in hochempfindlichen Vorstufen die Röhrenheizung der EF86 zur optimalen Brummvermeidung vorzugsweise mit Gleichstrom betrieben.
Typische Einsatzgebiete der EF86 sind Mikrofonvorverstärkerstufen und Wiedergabeverstärkervorstufen in Tonbandgeräten.
Die 50 mm hohe EF86 wird auch heute (2006) noch gefertigt.
Mit der EF83 existiert eine Paralleltype mit Exponentialkennlinie.
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[Bearbeiten] P-Reihe
Die Paralleltype PF86 mit 0,3 A Serienheizung wurde z. B. von Philips als Miller-Integrator in der Vertiakalablenkschaltung von Fernsehgeräten der 50er Jahre verwendet. Sie ist bis auf die unterschiedlichen Heizungsdaten und die fehlende bifilare Auslegung des Heizfadens mit der EF86 austauschbar. Die unterschiedlichen Heizfäden ermöglichen auch eine einfache optische Unterscheidung der beiden Reihen.[1]
[Bearbeiten] Siehe auch
[Bearbeiten] Weblinks
- frank.pocnet.net – Datenblatt für EF86 (PDF-Datei; 318 kB)
- frank.pocnet.net – Datenblatt für EF83 (PDF-Datei; 278 kB)
- frank.pocnet.net – Datenblatt für PF86 (PDF-Datei; 132 kB)

