Elektrophysiologie

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Die Elektrophysiologie ist ein Teilbereich der Neurophysiologie, die sich mit der elektro-chemischen Signalübertragung im Nervensystem befasst.

Man unterscheidet die klinische Elektrophysiologie aus dem medizinischen Fachgebiet der Neurologie von der experimentellen Elektrophysiologie aus dem Forschungsgebiet der Physiologie und hier insbesondere der Neurophysiologie und Muskelphysiologie. Die elektrophysiologischen Messungen der Neurologen geben Auskunft über Schädigungen ganzer polysynaptischer Nervenbahnen und peripherer Nerven, wohingegen die experimentelle Neurophysiologie die elektrischen Eigenschaften einzelner Nervenzellen oder Muskelzellen bzw. von Verbänden solcher Zellen beschreibt.

Methoden der neurologischen Elektrophysiologie sind z. B. Elektroenzephalographie (EEG), die Messung evozierter Potentiale (somatosensorisch, motorisch, visuell oder akustisch evoziert), die Elektroneurographie und die Elektromyographie (EMG).

Methoden der experimentellen Elektrophysiologie sind z. B. die manuelle und automatisierte Patch-Clamp-Technik, Färbungen mit spannungsabhängigen Farbstoffen sowie Messungen mittels Multielektrodenarray.

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