Elemér Balázs Group

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Die Elemér Balázs Group ist eine ungarische Jazzband, die 2000 durch den Schlagzeuger Elemér Balázs gegründet wurde.

Die Band wurde in ihrem Heimatland mit dem Fonogram-Preis 2005 ausgezeichnet und wirkte an europäischen Jazzfestivals mit (z. B. Wien, London, Berlin, Haag, Prag, Preßburg, Skopje). Ihr Stil ist geprägt durch den Kontrast der männlichen und der weiblichen Gesangsstimme. Die Gruppe ist schwer auf einen bestimmten Jazzstil festzulegen, da die Elemér Balázs Group häufig musikalische Motive aus verschiedenen Kulturen zitiert und einarbeitet.

Mitglieder[Bearbeiten]

Elemér Balázs
Elemér Balázs, der Gründer dieser Jazzband, ist seit Mitte der 1980er Jahre in der ungarischen Jazz-Szene aktiv. Er spielte in der Gruppe „No-Spa”, war Stütze von Trio Midnight und Schlagzeuger des Creative Art Ensemble. Seit 1995 erstellte er mehrere Solo-Alben und gründete 2000 die Elemér Balázs Group.
József Balázs
József Balázs ist der Bruder des Bandgründers. Er debütierte im Album My New Way seines Bruders Elemér. Er gewann den zweiten Preis des Gábor-Balogh-Füsti-Jazzwettbewerbs und den "Preis des besten Solisten" des Jazz Juniors-Wettbewerbs in Krakau.
Márton Soós
Dávid Lamm
David Lamm, geboren am 2. März 1978 in Budapest, studierte ab 1993 in Budapest bei Gyula Babos, bis er 1999 an die Franz-Liszt-Universität in Budapest aufgenommen wurde. Neben seinen Musikprojekten spielte er in mehreren Theater-Produktionen mit. Nachdem er Mitglied vieler ungarischer Jazzgruppen war und Erfahrungen in verschiedenen Jazzstile sammelt, gründete er 2004 seine eigene Band, bevor er 2006 zur Elemér Balázs Group stieß.
András Dés
Als klassischer Schlagzeuger ausgebildet, spielte András Dés zunächst in verschiedenen Ensembles der ungarischen Volksmusik, bevor er begann, Jazz-Alben aufzunehmen und in das Budapest Jazz Orchestra aufgenommen wurde.
Gábor Winand
Gábor Winand ist Sänger der Elemér Balázs Group. Neben mehreren Gastspielen bei anderen Jazzformationen und künstlerischer Zusammenarbeit mit seiner Frau Elsa Valle, die kubanischen Jazz spielt, produziert er Solo-Alben.
Klára Hajdu
Nach fünfjähriger Jazzgesang-Ausbildung in Szeged studierte Klára Hajdu im Jazzkonservatorium von Székesfehérvár. Im Jahre 2001 gewann sie den ersten Preis des Sony Music-Talentwettbewerbs und erwarb 2007 ihren Abschluss am Lehrstuhl für Jazzmusik der Franz Liszt-Musikakademie.

Diskographie[Bearbeiten]

  • Around the World (2002, BMC Records), mit Mihály Dresch
  • Our Worlds Beyond (2003, BMC Records; mit Charlie Mariano, László Dés)
  • Refracting Sounds - Fonogram Preis, 2005 (2004, BMC Records; Mit: László Dés, Mihály Borbély, Miklós Lukács, György Czvikovszky)
  • Magyar Népdalok (Ungarische Volkslieder) (2005, X Edition; Mit Bea Palya, Ági Szalóki)
  • Early Music (2007, X-Produkcio), mit Núria Rial, Voces4 Ensemble (Mizsei Zoltán, Demjén András, Gyulai Csaba, Hegyi Barnabás), Mizsei Zoltán, Hegyi Barnabás, Kallai Nóra
  • Memories - Dedicated to Mother (2009, X-Produkcio)

Weblinks[Bearbeiten]