Escalade de Genève

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Erbeutete savoyardische Rüstung

Die Escalade de GenèveL'Escalade, Fête de l'Escalade – ist ein jährlich stattfindendes Fest zur Erinnerung an die erfolgreiche Verteidigung der Stadt Genf gegen Karl Emanuel von Savoyen in der Nacht vom 11. Dezemberjul./ 21. Dezember 1602greg. zum 12. Dezemberjul./ 22. Dezember 1602greg.. Die Geschichte wird im Lied Cé qu'è lainô, der inoffiziellen Hymne von Genf, erzählt.

Etwa 2000 bis 3000 Söldner schlichen im Schutze der Dunkelheit von der Arve herkommend bis zur Stadtmauer von Genf und einem kleinen Kampftrupp von etwas über 200 Mann gelang die Ersteigung der Mauer mittels zweier Leitern (deshalb die Bezeichnung Escalade für «Klettern»)[1].

Zum Fest, das am 12. Dezember gefeiert wird, gehören seit 1979 ein historischer Fackelzug und seit 1978 ein Stadtlauf.

Eine der grossen Symbolfiguren dieses Festes ist die Mère Royaume (Mutter Royaume), die der Legende nach während der nächtlichen Schlacht einen Topf mit heisser Suppe über die savoyischen Soldaten in der Strasse ausgeschüttet hat.

Dies soll der Ursprung des Schokoladentopfes sein (der heute mit Bonbons und Marzipangemüse gefüllt wird) sowie der Gemüsesuppe, die zu diesem Fest gehört. Traditionell wird der Schokoladentopf vom Jüngsten und dem Ältesten aller Anwesenden gemeinsam zerschlagen, nachdem der rituelle Satz "Ainsi périssent les ennemis de la république" (So kommen die Feinde der Republik um) gesprochen wurde.

[Bearbeiten] Einzelnachweise

  1. Hanno Helbling: Handbuch der Schweizer Geschichte, Bd. 2, S. 610. Verlag Berichthaus, Zürich, 1977.

[Bearbeiten] Weblinks

 Commons: Escalade de Genève – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien
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