Ettenheimmünster

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48.24217.8759Koordinaten: 48° 14′ 32″ N, 7° 52′ 33″ O

Ettenheimmünster
Stadt Ettenheim
Wappen von Ettenheimmünster
Einwohner: 846 (31. Mrz. 2012)[1]
Eingemeindung: 1. Dezember 1971
Postleitzahl: 77955
Vorwahl: 07822
Abtei- und Wallfahrtskirche St. Landelin

Abtei- und Wallfahrtskirche St. Landelin

Ettenheimmünster (früher auch Bad Ettenheimmünster) ist ein Ortsteil der Gemeinde Ettenheim im Ortenaukreis (Baden-Württemberg). Vom 22. Dezember 1893 bis zum 31. August 1966 hatte Ettenheimmünster durch die Lokalbahn Rhein–Ettenheimmünster einen eigenen Eisenbahnanschluss.

Dort befand sich vom 8. bis ins frühe 19. Jahrhundert das Kloster Ettenheimmünster. Der Ort ist bekannt als Wallfahrtsort und wegen seiner Barockkirche, die eine Orgel von Johann Andreas Silbermann aus dem 18. Jahrhundert besitzt und ihre heutige Gestalt durch Peter Thumb erhielt. Unweit des Ortes befanden sich die Gisenburg und die Burg Heidenkeller.

Am 22. Februar (Petri Stuhlfeier) wird in Ettenheimmünster der "Grotten- und Schlangentag" gefeiert. Die Kinder gehen an diesem Tag von Haus zu Haus und rufen „Fliäh, fliäh, Grodde un Schlange, dr heilig Sangt Peter kunnt mit dr fierige Schtange“, wofür sie Süssigkeiten erhalten.[2]

Weblinks[Bearbeiten]

 Commons: Ettenheimmünster – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise[Bearbeiten]

  1. Ettenheim in Zahlen
  2. * Amtsblatt Ettenheim 16. Februar 2012 Ausgabe 7 Seite 4-5 (PDF; 659 kB)