Europäische Gemeinschaften
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Als Europäische Gemeinschaften (EG) bezeichnet man die erste der drei Säulen der Europäischen Union. Die Europäischen Gemeinschaften bestehen aus der Europäischen Gemeinschaft (ebenfalls mit EG abgekürzt; bis 1993 Europäische Wirtschaftsgemeinschaft, abgekürzt EWG) und der Europäischen Atomgemeinschaft (abgekürzt EAG, heute EURATOM). Bis zum Auslaufen des zugrundeliegenden Vertrages von Paris im Jahr 2002 gehörte auch die Europäische Gemeinschaft für Kohle und Stahl (abgekürzt EGKS, auch Montanunion) zu den Europäischen Gemeinschaften. Ihre Regelungen wurden im Wesentlichen in den EG-Vertrag übernommen.
Seit dem Fusionsvertrag (unterzeichnet 1965, in Kraft getreten 1967) haben die drei Gemeinschaften eine gemeinsame Kommission und einen gemeinsamen Rat.
| Europäische Union – Geschichte, Struktur und Verträge | |||||||
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| 1951 | 1957 | 1965 | 1986 | 1992 | 1997 | 2001 | 2007 |
| Europäische Gemeinschaften (EG*) | E U R O P Ä I S C H E U N I O N ( E U ) | ||||||
| Europäische Gemeinschaft für Kohle und Stahl (EGKS bzw. Montanunion) | (2002 ausgelaufen → EG) | ||||||
| Europäische Wirtschaftsgemeinschaft (EWG) | Europäische Gemeinschaft (EG) | ||||||
| *EG: EGKS, EWG (EG seit 1993), Euratom | Justiz und Inneres (JI) | (JZZ und Personenverkehr → EG) | |||||
| Polizeiliche und justizielle Zusammenarbeit in Strafsachen (PJZS) | |||||||
| Europäische Politische Zusammenarbeit (EPZ) | Gemeinsame Außen- und Sicherheitspolitik (GASP) | ||||||
| Europäische Atomgemeinschaft (EAG bzw. Euratom) | |||||||
| Vertrag von Paris |
Vertrag von Rom |
Fusions- vertrag |
EEA | Vertrag von Maastricht |
Vertrag von Amsterdam |
Vertrag von Nizza |
Vertrag von Lissabon |
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„DREI SÄULEN“ – EG (EGKS, EWG / EG, Euratom), GASP, PJZS |
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