European Students’ Union

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ESU – The European Students’ Union
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Sitz Brüssel, Belgien
Gründungsjahr 1982
Mitglieder 47 (39 Länder)
Arbeitssprache Englisch
Vorsitzender Rok Primozik
Vorstand
(Executive Committee)
Elisabeth Gehrke
Maksim Milto
Elin Blomqvist
Maros Korman
Nevena Vuksanovic
Erin Nordal
Blazhe Todorovski
Fernando M Galán Palomares
Michael Tolentino Frederiksen

ESU – The European Students’ Union ist der Dachverband der europäischen Studierendenschaften mit 47 Mitgliedsverbänden aus 39 Ländern und vertritt über diese mehr als 12 Millionen Studierende auf europäischer Ebene. Das Hauptziel von ESU ist die Wahrung der bildungspolitischen, sozialen, wirtschaftlichen und kulturellen Interessen der Studierende und deren Vertretung gegenüber europäischen und internationalen Institutionen wie dem Europarat, der Europäischen Union oder der UNESCO.

Neben der Interessenvertretung bietet ESU eine Informations- und Vernetzungsplattform für seine Mitglieder und organisiert regelmäßig Seminare und Workshops als Training für StudierendenvertreterInnen.

Geschichte[Bearbeiten]

Ursprünglich wurde die Organisation am 17. Oktober 1982 in Stockholm unter dem Namen „Western European Student Information Bureau“ (WESIB) von Studierendenschaften aus Norwegen, Großbritannien, Schweden, Island, Frankreich und Österreich gegründet. Das Ziel war zunächst der Informationsaustausch der Mitglieder untereinander und die Sicherstellung des Informationsflusses von europäischen und anderen internationalen Einrichtungen zu den Mitgliedern.

Logo der ESIB

Nach dem Zusammenbruch der Sowjetunion öffnete sich WESIB für Mitglieder aus Osteuropa und benannte sich im Februar 1990 in „European Student Information Bureau“ (ESIB) um.

Mit der Zunahme der bildungspolitischen Bedeutung der europäischen Ebene beschlossen die Mitgliedsorganisationen jedoch 1993, ESIB nicht nur als Informationsplattform sondern als Dachorganisation und politische Interessenvertretung zu nutzen. Das gut bekannte Kürzel ESIB wurde beibehalten, doch mit dem Zusatz „The national unions of students“ versehen.

Im Mai 2007 wurden aus den geänderten Aufgaben und der Bedeutung weitere Konsequenzen gezogen und die Organisation erhielt mit „ESU – The European Students’ Union“ ihren heutigen Namen.

Mitglieder[Bearbeiten]

Der ESU gehören derzeit 47 Verbände aus 39 Staaten an, darunter die Österreichische Hochschülerinnen- und Hochschülerschaft (ÖH), der freie zusammenschluss von studentInnenschaften (fzs) sowie der Verband der Schweizer Studierendenschaften (VSS-UNES-USU). Voraussetzung für eine Vollmitgliedschaft ist, dass die Nationalverbände grundsätzlich offen für alle Studierende des jeweiligen Landes sind und nach demokratischen Prinzipien arbeiten (siehe Weblinks).

Darüber hinaus hat ESU mehrere assoziierte Mitglieder, darunter fachlich orientierte Zusammenschlüsse wie die der europäischen Pharmazie- und Zahnmedizinstudierenden, aber auch religiöse Vereinigungen wie die European Union of Jewish Students (EUJS).

Siehe auch[Bearbeiten]

Weblinks[Bearbeiten]