Exzision

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Als Exzision (lat. excidere: (her)aushauen, -schneiden, abhauen) wird in der Medizin das chirurgische Entfernen von Gewebe aus dem Körper bezeichnet. Das entsprechende Verb lautet exzidieren.

Hierbei wird im Unterschied zur Inzision das betroffene Gewebe herausgeschnitten.

Die Wundexzision (dt. Friedrich-Wundausschneidung) ist die Ausschneidung einer einfachen Hautwunde (nicht im Hand- und Gesichtsbereich) zwecks Anfrischung (Verbesserung der Durchblutung von Wundrändern) sowie zur Entfernung von Verschmutzungen, Erregern, Fremdkörpern und nekrotischem Gewebe. Sie erfolgt möglichst 8–24 h nach Verletzung, vorzugsweise bei erhöhter Infektionsgefahr wie z. B. bei Tier- und Menschenbissen.

[Bearbeiten] Genetik

In der Genetik bezeichnet Exzision eine Gruppe von genomischen Reparaturmechanismen im Nucleus einer Zelle., z. B. bei Hfr-Stämmen.

[Bearbeiten] Weblinks

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