Für immer vielleicht

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Für immer vielleicht ist ein Roman der irischen Schriftstellerin Cecelia Ahern aus dem Jahre 2004.

Daten[Bearbeiten]

In Großbritannien erschien er unter dem Titel Where Rainbows End und in den USA unter dem Namen der Hauptfigur Rosie Dunne. In Deutschland kam er in der Übersetzung von Christine Strüh im Verlag Krüger, Frankfurt/M. im Jahr 2005 (ISBN 3-8105-0141-7) heraus. Ein gleichnamiges Hörbuch vom Münchener Der Hörverlag (ISBN 3-89940-475-0) beinhaltete 2 CDs. Unter der Regie und Bearbeitung der Audio-Kunstgruppe Serotonin sprechen Simone Kabst, Andreas Petri und Franziska Roloff. Eine weitere Auflage erschien 2008 im RM-Buch-und-Medien-Vertrieb in Gütersloh.

Stil[Bearbeiten]

Ahern gestaltete das gesamte Buch mit Briefen und E-Mails, die sich die Protagonisten gegenseitig zuschicken. Auch kurze SMS, Telefonate und Chatnachrichten werden wiedergegeben.

Inhalt[Bearbeiten]

Rosie und Alex kennen sich bereits, seit sie fünf Jahre alt sind. Sie gehen zusammen auf dieselbe Schule und werden beste Freunde. Sie wachsen gemeinschaftlich auf, entdecken gemeinsam die Welt, stehen sich zur Seite, vertrauen sich blind und teilen Freud und Leid miteinander. Doch dann muss Alex kurz vor dem Abitur mit seinen Eltern nach Amerika ziehen, während Rosie in Irland zurückbleibt. Eigentlich wollte sie ihm nach Amerika folgen und das Hotelmanagement erlernen, wird jedoch von einem anderen Mann schwanger. Obwohl beide getrennt sind, bleiben sie Freunde. Sie kommunizieren nicht nur mittels Briefen, sondern auch per E-Mail und Telefon. Während Rosie in Irland ihre Tochter aufzieht, studiert Alex in Harvard Medizin und heiratet eine Amerikanerin. Nach einigen Jahren geht seine Ehe in die Brüche, und er ist wieder solo. Nun ist jedoch Rosie verheiratet und wiederum können beide, wie die zwei Königskinder im gleichnamigen Lied, nicht zusammenkommen.

Rezension[Bearbeiten]

Charly Koke schreibt: „Selbstverständlich erleben die Charaktere jedoch auch „Schicksalsschläge“ wie Beziehungen, die in die Brüche gehen, oder den Tod von nahe stehenden Menschen. Realistisch, wenn auch sehr knapp wird dargestellt, wie sie es schaffen, damit umzugehen. Der Großteil der Geschichte ist sehr humorvoll, leicht und locker erzählt, die ‚Schicksalsschläge‘ betreffen den kleineren Teil, doch auch sie sind locker beschrieben, mit dem passenden Ernst und angemessen.“ [1]

Buch[Bearbeiten]

Verfilmung[Bearbeiten]

Im November 2010 gab die Firma Constantin Film bekannt, dass sie sich die Filmrechte an Für immer vielleicht gesichert hat. Produziert wurde die Literaturverfilmung von Robert Kulzer für Constantin und Simon Brooks für Canyon Creek Films.[2] Im Oktober 2014 kam der Film unter dem Titel Love, Rosie – Für immer vielleicht in die deutschen Kinos.

Weblinks[Bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten]

  1. http://www.roterdorn.de/inhalt.php?xz=rezi&id=6632
  2. Constantin sichert sich Rechte an Ahern-Bestseller, Blickpunkt:Film, abgerufen am 20. Februar 2011