Fabula praetexta

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Fabula praetexta ist eine römische Literaturgattung.

Die fabulae praetextae sind die nach der Amtstracht der höheren römischen Beamten, der toga praetexta, benannten Tragödien der lateinischen Literatur. Die Bezeichnung soll dem hohen Status der Tragödie mit ihrer hohen Sprache entsprechen. Den Kontrast dazu bildet die fabula togata. Sie spielt im römischen Milieu.

Als erstes Beispiel gilt die Praetexta Clastidium des Naevius, die den Sieg des Marcellus über einen Gallierhäuptling beschreibt. Ein weiteres Stück soll von Romulus gehandelt haben.

Die einzig vollständig erhaltene Praetexta ist Octavia. Sie wird zwar Seneca dem Jüngeren zugeschrieben, stammt aber nicht von ihm, sondern von einem Dichter der flavischen Zeit.

Literatur[Bearbeiten]

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