Fernando Areas Rifan

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Fernando Areas Rifan
Wappen

Fernando Arêas Rifan (* 25. Oktober 1950 in São Fidélis, Brasilien) ist Titularbischof von Cedamusa und Apostolischer Administrator der Apostolica Administratio personalis Sancti Ioannis Mariae Vianney.

Der heutige Bischof Rifan wurde am 8. Dezember 1974 zum Priester geweiht und folgte dem vormaligen Bischof von Campos, Antônio de Castro Mayer (1904–1991, 1988 exkommuniziert), in die mit der Priesterbruderschaft St. Pius X. verbundene altritualistische „Priesterbruderschaft vom hl. Johannes Maria Vianney“ (União Sacerdotal São João Maria Vianney) und im Jahr 2002 deren unerlaubt geweihtem Bischof Licínio Rangel (1936–2002) zurück in die volle Gemeinschaft der römisch-katholischen Kirche. Die Re-Union wurde möglich, nachdem der Vatikan die Errichtung einer Apostolischen Personaladminstration der Altritualisten auf dem Gebiet und in den Grenzen der Diözese Campos dos Goytacazes, Rio de Janeiro (Brasilien), zugestanden und die postume Bestellung eines Nachfolgers von Bischof Rangel zugesichert hatte. Wegen schwerer Erkrankung erhielt Rangel am 28. Juni 2002 einen Bischofskoadjutor in der Person des zum Titularbischof von Cedamusa ernannten Fernando Arêas Rifan. Dieser wurde am 18. August 2002 von Kardinal Castrillón Hoyos, dem Präfekten der Kleruskongregation, und Licinio Rangel nach dem früheren Pontificale Romanum (in seiner 1962 gebrauchten Fassung) zum Bischof geweiht. Bischof Rifan übernahm mit dem Tod seines Vorgängers am 16. Dezember 2002 dessen Nachfolge.

Rifan ist derzeit weltweit der einzige Bischof der mit Rom unierten Altritualisten und beschränkt seine Aktivitäten nicht auf Gebiet und Grenzen der Diözese Campos dos Goytacazes.

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