Flug ohne Fass

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Flug ohne Fass (georgische Originalausgabe: ფრენა უკასროდ; Tiflis 2001) ist ein Roman von Micho Mossulischwili.

Inhalt[Bearbeiten]

Der Titel[Bearbeiten]

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Der Titel des Romans ist eine Anspielung an Goethes Faust. Um wegzufliegen benutzen Mephistopheles und Doktor Faust ein Fass aus Auerbachers Keller, aber für unsere Helden ist für einen solchen Flug auch ein amerikanischer „Joint” genug.

Handlung[Bearbeiten]

Die Handlung dieses Schelmenromans Flug ohne Fass[1] spielt in vier Ländern: in Deutschland, in der Schweiz, in Nigeria und in Georgien. Ungeachtet des komplizierten Genres ist diese Erzählung lebenslustig und leicht lesbar. In ihr wird das halblegale Dasein dreier georgischer Emigranten in deutschen Flüchtlingslagern und allgemein in Deutschland beschrieben. Die Handlung spielt in der Gegenwart. Der Autor hat seinen Roman witzig ein „Lehrbuch“ genannt. Ein Lehrbuch für die, die in ihren armen Ländern gesetzwidrig handeln und auf solche Lebensart auch in Deutschland nicht verzichten mögen.

Flüchtlingslager sind Orte, wo Menschen verschiedener Konfessionen und Nationalitäten kriminelle Gruppierungen und z.B. Vermittlergruppen bilden, die Drogenmafia mit Drogenabhängigen verbinden. Das Verhalten der Helden ist sehr einfach und primitiv, ihr Leben ist ein Kampf um Drogen. Der Autor beschreibt das Dasein seiner Helden ironisch. Der Stil der Erzählung ist bisweilen episch und gleicht der ,,Odyssee” des Homer. Der Autor verwendet außerdem rabelaissche Motive, dichterische Satire und Humor.

Während der Reise treffen sie die Seelen ihrer Vorfahren, die in Deutschland in derselben Gegend wirkten (Grigol Robakidse, Konstantine Gamsachurdia, Dawit Guramischwili). In Weimar werden die Skulpturen von Goethe und Schiller wieder lebendig und an der Diskussion nimmt auch der Stammvater der nigerianischen Götter Olokun teil. Beim Aufstieg in der Hierarchie der Drogenmafia erscheinen als Kumpane der georgischen Emigranten äußerst charmante, selbständige, ein wenig komische, aber auch gefährliche nigerianische Gauner.

Zum Schluss endet die Tätigkeit der internationalen Gaunergruppe mit einem Misserfolg. Der romantischen Gaunerei hat sich das deutsche Gesetz entgegengestellt und die Asylanten wurden in ihre Heimat abgeschoben. So wird klar, dass Deutschland kein ideales Land ist, weil Gauner in Deutschland ihre Kumpane haben und außerdem die westliche Zivilisation nicht erschüttert werden kann. Die an der Grenze von Tragödie und Satire balancierende Erzählung des Romans besteht aus unterschiedlichen und klaren Bewusstseinsströmen, die jeweils die einzelnen Helden kennzeichnen.

Postmodernen Erzählung[Bearbeiten]

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Für den Autor besonders wichtig ist in dieser postmodernen Erzählung, in der alle Probleme – wie z.B der Antagonismus zwischen entwickelten und nicht-entwickelten Ländern, Globalismus und Antiglobalismus, Feminismus und Antifeminismus, harmonische Existenz der sexuellen Minderheiten und Mehrheiten – in witzigen Aspekten behandelt werden: Der Mensch als Individuum und der Mensch als eigenartige Welt mit allen seinen Mängeln und seiner Würde ist ein Raum der Liebe, der den Autor im Roman wieder mit der Welt versöhnt. Trotz der Satire lässt der Autor die Leser sich in seine Helden verlieben. Und so setzen die Helden des Romans ihr Leben im Bewusstsein der Leser fort.

Figuren im Roman[Bearbeiten]

  • Dito Kinkladse (georgische gauner)
  • Pupa Koguaschwili (georgische gauner)
  • Kacha Burnadse (georgische gauner)
  • Bozo Antschibua Oduduwua (nigerianische sowie)
  • Safa Tschuku Tschuku (nigerianische sowie)
  • Willi Sabellicus (deutsche gauner)
  • Christian Schwerdtlein (deutsche gauner)
  • Marischka (georgische Frauen)
  • Ananke (nigerianische Frauen)

Ausgaben[Bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten]

  1. http://archanda.webs.com/deutche.htm
  2. http://openlibrary.org/books/OL3660238M/P%CA%BBrena_ukasrod
  3. http://openlibrary.org/books/OL24988617M/P%CA%BBrena_ukasrod

Weblinks[Bearbeiten]