Fraktalgenerator

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Ein Fraktalgenerator ist eine Software, die es erlaubt, Fraktale auf dem Computer zu simulieren. Je nach darstellbarem Fraktal werden dabei unterschiedliche Algorithmen verwendet. Die am häufigsten verwendeten Methoden sind die Iterierten Funktionensysteme, die durch affine Abbildungen beschrieben werden, Lindenmeyer-Systeme oder der Fluchtzeit-Algorithmus für Mandelbrot- und Juliamengen.

Geschichtlicher Hintergrund[Bearbeiten]

Als Ende der 1970er Jahre die Bedeutung der fraktalen Geometrie für die Computergrafiktechnik erkannt wurde, stieg das Interesse von Grafikern und Informatikern an dieser neuen Methode. Aber auch die Öffentlichkeit fand an den ästhetisch sehr reizvollen Fraktalen Gefallen. Besonders bekannt wurden in den 1980er Jahren die Fraktale von Mandelbrot, vor allem die Mandelbrotmenge. Aufgrund ihrer besonderen „Schönheit“ fand sie einen großen Anklang. In dieser Zeit entwickelte sich auch die Homecomputertechnik sehr schnell, und als das Internet aufkam, wurden viele Programme dort angeboten, die Fraktale generieren konnten.

Bekannte Fraktalgeneratoren[Bearbeiten]

Es gibt eine Vielzahl an Fraktalgeneratoren, besonders bekannt sind die Programme Xaos, Fractint und Fractalizer. Alle diese Programme unterstützen die Darstellung des bekanntesten Fraktals, der Mandelbrotmenge, das auch als „Apfelmännchen“ bezeichnet wird. Das Open-Source-Programm Xaos ist besonders auf Schnelligkeit optimiert, sodass man in Echtzeit hinein- und herauszoomen kann. Fractint ist dagegen ein eher betagtes Programm, wohingegen Fractalizer eine deutsche Produktion ist. Darüber hinaus finden sich im Web diverse andere Fraktalgeneratoren, die alle ihren Reiz haben.

Weblinks[Bearbeiten]