Frantz Funck-Brentano

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Frantz Funck-Brentano

Frantz Funck-Brentano (* 15. Juni 1862 in Schloss Munsbach, Luxemburg; † 13. Juni 1947 in Paris) war ein französischer Schriftsteller, Historiker und Theaterautor.

Funck-Brentano war Sohn von Théophile Funck-Brentano (1830–1906) und Bruder von Claudine Funck-Brentano, die als Übersetzerin und Dichterin bekannt war. 1885 wurde er Konservator an der Bibliothèque de l'Arsenal. In seinen zahlreichen Werken beschreibt er überwiegend die französische Geschichte, wie die sog. Halsbandaffäre oder in seinen Légendes et archives de la Bastille (1897) die Geschichte der sog. eisernen Maske. 1928 wurde Funck-Brentano in die Académie des sciences morales et politiques aufgenommen.

Seine Mutter war die Nichte von Clemens Brentano. Sein Sohn Christian Funck-Brentano (1894–1966) war Kabinettsmitglied in der Exilregierung von Charles de Gaulle und gehörte zum Gründungsdirektorium der französischen Zeitung Le Monde.