Frieden von Adrianopel (1829)

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Moskauer Triumphbogen von 1834.
Der Friede von Adrianopel, 1829[1]

Der Friede von Adrianopel, der am 14. September 1829 in der heutigen Stadt Edirne geschlossen wurde, beendete den 1828 ausgebrochenen Krieg zwischen Russland und dem Osmanischen Reich. Russland als Gewinner des Krieges erhielt fast die gesamte Donaumündung zugesprochen, ferner Teile Armeniens und einige wichtige Festungen am Oberlauf der Kura. Außerdem wurde die freie Schifffahrt auf dem Schwarzen Meer und durch die Dardanellen garantiert. Für Russland bedeutete dies die Kontrolle über die Donauschifffahrt, den freien Zugang zum Mittelmeer und eine wichtige Ausgangsbasis zur endgültigen Eingliederung des Kaukasus.

Serbien erhielt eine weitgehende Autonomie, die Unabhängigkeit Griechenlands wurde praktisch erreicht, auch wenn dem Land erst 1830 die volle Souveränität zuerkannt wurde. Großer Verlierer des Konflikts war das Osmanische Reich, dessen Machtverfall im 19. Jahrhundert weiterging.

Quelle[Bearbeiten]

  • Ploetz: Auszug aus der Geschichte, 27. Auflage, 1968
    • H.E.Stier (dir.): Grosser Atlas zur Weltgeschichte, Westermann 1984, p.134, ISBN 3141009198.

    Weblinks[Bearbeiten]