fsck

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie
Wechseln zu: Navigation, Suche

fsck (für „file system check“ oder „file system consistency check“) ist eine Software zur Prüfung der Konsistenz von Dateisystemen für Unix-Derivate. Für gewöhnlich wird fsck automatisch gestartet, wenn beim Booten eine Inkonsistenz, z. B. durch einen Computerabsturz oder Stromausfall, entdeckt wird.

In der Regel führt fsck eine Reparatur durch, wobei der Nutzer gefragt wird, was er wie repariert haben will. Typischerweise gibt es auch Optionen für eine automatische Reparatur und für das reine Auflisten der gefundenen Fehler ohne Reparatur.

fsck kann bei Bedarf vom Systemadministrator auch manuell ausgeführt werden. Als Frontend übernimmt fsck die Arbeit am konkreten Dateisystem nicht selbst, sondern ruft das spezifische File-System-Check-Programm, z. B. fsck.ext3, für das angegebene Dateisystem auf. Der Benutzer muss hier nicht wissen welches Dateisystem sich auf der zu prüfenden Partition befindet.

Journaling-Dateisysteme haben eine besondere Struktur, die die Reparaturzeit stark verkürzt. Wenn unter FreeBSD das UFS2-Dateisystem verwendet wird, läuft fsck im Hintergrund. Somit ist es normalerweise nicht nötig, auf die Beendigung von fsck zu warten, bevor auf die Festplatte zugegriffen werden kann.

Eine echte Überprüfung, auch bei Journaling-Dateisystemen leistet das Programm scrub für das Dateisystem ZFS.

In Microsoft-Systemen wird scandisk und chkdsk verwendet.

Weblinks[Bearbeiten]