Gedenkkreuz

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie
Wechseln zu: Navigation, Suche
Gusseisernes Gedenkkreuz, Steinklamm, Bayerischer Wald

Ein Gedenkkreuz ist ein Kreuz, das zum Gedenken an ein Ereignis oder eine Person errichtet wurde.

In England ließ König Eduard I. zum Gedenken an seine im November 1290 verstorbene Gemahlin Eleonore von Kastilien zwölf Gedenkkreuze Eleanor-Kreuze errichten, von denen drei noch erhalten sind.

In ganz Deutschland gibt es heute noch den Brauch, an Unglücksorten Unfallkreuze für die verstorbenen Personen zu errichten, die über kürzere oder längere Zeit auch gepflegt werden (Blumen-, Kerzenschmuck). In Süddeutschland, besonders Bayern, existieren Gedenkkreuze an Verstorbene teils über Generationen hinweg. Teilweise sind diese Kreuze an sehr abgelegenen Stellen zu finden. Auch sie erinnern meist an einen Unglücksfall.

Diese Gedenkkreuze sind nicht zu verwechseln mit Feldkreuzen, die im bayerischen Raum an Wegesrändern aufgestellt sind, und den Wanderer lediglich an ein kurzes Gebet gemahnen sollen.

Andere Gedenkkreuze erinnern an Kriegsgefallene und Opfer von Terroranschlägen.

Das größte Gedenkkreuz der Welt ist mit einer Höhe von 152,4 Metern das Gedenkkreuz des Monumento Nacional de Santa Cruz del Valle de los Caidos in der Nähe von El Escorial, Spanien.

Bekannte Gedenkkreuze[Bearbeiten]

Weblinks[Bearbeiten]

 Commons: Gedenkkreuze – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien