Goðafoss

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie
Wechseln zu: Navigation, Suche
Goðafoss
Panorama, unterer Wasserfall (Geitafoss)
Kirchenfenster in Akureyri, unten Darstellung des Goden Þorgeir und des Goðafoss

Der Goðafoss ist einer der bekanntesten Wasserfälle Islands.

Lage am Skjálfandafljót[Bearbeiten]

Er liegt auf dem Gebiet der Gemeinde Þingeyjarsveit im Nordosten des Landes nahe dem Anfang der Sprengisandur-Hochlandpiste in Sichtweite der Ringstraße. Östlich des Goðafoss liegt der Ort Laugar.

Das Wasser des Skjálfandafljót stürzt über einer Breite von ca. 30 m etwa 12 m in die Tiefe.

Namensgebung[Bearbeiten]

Goðafoss im Winter
Goðafoss Wasserfall

Der Sage nach soll der Gode Þorgeir um das Jahr 1000 n. Chr. nach der beschlossenen Übernahme des Christentums als Staatsreligion die letzten heidnischen Götterbilder in den Goðafoss geworfen haben. Daher der Name (= Götterwasserfall). Ein Kirchenfensterbild in der Domkirche von Akureyri (Akureyrarkirkja) erinnert an diese Geschichte.

Dampfschiff Goðafoss[Bearbeiten]

Auch ein 1921 in Dänemark gebautes isländisches Dampfschiff erhielt den Namen E/S Goðafoss. Das Schiff fuhr von New York kommend während des Zweiten Weltkriegs an der Spitze des Geleitzugs UR-142 und wurde am 10. November 1944 von dem deutschen U-Boot U 300 (VII C41) versenkt. 24 Passagiere starben, es gab 19 Überlebende.[1][2]

Siehe auch[Bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten]

  1. einestages.spiegel.de
  2. Der Untergang der Godafoss im KULTURBLICK vom 14. Oktober 2011 online auf icelandreview.com.

Weblinks[Bearbeiten]

65.683133-17.551174Koordinaten: 65° 40′ 59″ N, 17° 33′ 4″ W