Golf von Sues
aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie
Die Sinai-Halbinsel mit dem Golf von Sues im Westen und dem Golf von Akaba im Osten (fotografiert vom Space Shuttle STS-40).
Der Golf von Sues (arabisch خليج السويس Chalīdsch as-Suwais, DMG Ḫalīǧ as-Suways) ist der westliche Teil vom nördlichen Ende des Roten Meeres. Im Osten liegt der Golf von Akaba. Der Golf von Sues ist mit 40 Millionen Jahren eine geologisch relativ junge Riftzone und erstreckt sich ungefähr 280 Kilometer von Nord nach Nordost bis nach Sues am Eingang des Sueskanals. Entlang der mittigen Linie durch den Golf liegt die Grenze zwischen Afrika und Asien.
[Bearbeiten] Wirtschaft
An den Rändern des Golfs liegen große ägyptische Erdölfelder. Eines der ältesten noch aktiven Felder ist das Gemsa Ölfeld vor der Küste im Südwesten. Es wurde bereits 1869 entdeckt und 1910 begann die Förderung von Erdöl. Erdgas wird heute ebenfalls gefördert.

