Golf von Akaba
Der Golf von Akaba (in der Antike Aelaniticus Sinus, arabisch خليج العقبة Chalidsch al-Aqaba, DMG Ḫalīǧ al-ʿAqaba), gelegentlich auch nach der israelischen Küstenstadt Golf von Eilat (hebräisch Mifraz Eilat מיפרץ אילת ) genannt, bildet neben dem Golf von Sues eine der beiden langgestreckten Buchten, in denen das Rote Meer an seinem Nordende ausläuft. Er trennt die Arabische Halbinsel von der Halbinsel Sinai im Westen. Den Übergang zwischen Rotem Meer und Golf von Akaba bildet an dessen Südende eine Meerenge mit Inseln und Riffen, die Straße von Tiran.
Die Anrainerstaaten des Golfs sind Ägypten, Israel, Jordanien (mit der Stadt Aqaba als Namensgeberin) und Saudi-Arabien. Während der Golf für Jordanien den einzigen Meereszugang herstellt, bietet er Israel - zusätzlich zu dessen Mittelmeer-Anrainerschaft - den direkten Zugang zu Rotem Meer und Indischem Ozean.
Der Golf von Aqaba erstreckt sich von ihrem Ursprung an der Straße von Tiran in einer Länge von etwa 175 km. An der breitesten Stelle misst sie 29 km. Die maximale Tiefe wird mit 1850 Metern angegeben. Am nördlichen Ende liegen drei wichtige Städte: Taba in Ägypten, Eilat in Israel und Aqaba in Jordanien. Alle diese Städte sind kommerziell wichtige Hafenstädte außerdem sind es beliebte Ferienorte für Touristen, welche sich des warmen Klimas erfreuen.
Der Golf von Aqaba gilt, wie die Küstenregionen des Roten Meeres, als Paradies für Schnorchler und Taucher. Er ist reich an einer Vielzahl verschiedener Korallen und anderer Meeresbewohner. Einige Wracks, sowohl von gesunkenen als auch versenkten Schiffen, sind beliebte Tauchgebiete und ein Habitat mariner Lebewesen.
Geologisch gesehen ist der Golf von Aqaba ein Bestandteil des Großen Afrikanischen Grabenbruchs, der von Ostafrika aus nordwärts durch das Rote Meer und weiter Richtung Totes Meer und Jordantal verläuft.
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28.68611111111134.695555555556Koordinaten: 28° 41′ 10″ N, 34° 41′ 44″ O
