Grundwassergleichenplan

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Erstellung eines Grundwassergleichenplans
(Legende in Englisch)

Ein Grundwassergleichenplan stellt für einen begrenzten Ausschnitt der Erdoberfläche die Fließverhältnisse des Grundwassers, in der Regel für einen Stichtag, dar. Es handelt sich um auf die Kartenebene projizierte Linien gleicher Grundwasserstände in einem Aquifer.

Zur Konstruktion dieser Grundwassergleichenpläne werden mindestens drei Grundwassermessstellen benötigt, die jeweils mindestens 20 Meter voneinander entfernt sein müssen und deren Oberkante auf eine einheitliche Bezugsbasis (Höhe über dem Meeresspiegel) vermessen wird. Der in einem Grundwasserpegel von der Pegeloberkante ermittelte Abstand zum Grundwasser (Abstich, relativer Wert) wird durch Subtraktion des Messwerts von der festgelegten Höhe der Pegeloberkante zu absoluten Werten der Bezugshöhe umgerechnet.

Aus den an einem Stichtag mittels Lichtlot eingemessenen Grundwasserständen kann die Grundwasserfließrichtung ermittelt werden. Zwischen den Messwerten an den einzelnen Grundwassermessstellen wird z. B. mit Hilfe hydrologischer Dreiecke interpoliert. Grundwassergleichenpläne werden getrennt für jeden Grundwasserleiter erstellt.

Die Grundwassergleichen sind die Linien gleichen Grundwasserstandes, die in dem Grundwassergleichenplan dargestellt werden.

Literatur[Bearbeiten]