Guanaja
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| Guanaja | |
|---|---|
| Satellitenbild von Guanaja | |
| Gewässer | Karibisches Meer |
| Inselgruppe | Islas de la Bahía |
| Geographische Lage | 16° 28′ N, 85° 53′ W16.471944444444-85.877222222222400Koordinaten: 16° 28′ N, 85° 53′ W |
| Länge | 17 km |
| Breite | 4 km |
| Fläche | 70 km² |
| Höchste Erhebung | 400 m |
| Einwohner | 10 000 142,9 Einw./km² |
| Hauptort | Bonacca |
Guanaja ist eine Insel der Islas de la Bahía in der Karibik. Sie liegt etwa 100 km vor der Küste von Honduras, westlich liegt die Nachbarinsel Roatán. Guanaja vorgelagert sind mehrere kleine, auf einem Korallenriff liegende Cays. Auf dem Cay Bonacca wohnt mehr als die Hälfte der 5-10.000 Einwohner von Guanaja. Das Eiland ist ungefähr 20 km lang und die höchste Erhebung 400 m hoch.
Auf der ganzen Insel gibt es keine Straßen, der Verkehr wird daher mit Booten abgewickelt.
Die Insel wurde von Christoph Kolumbus am 30. Juli 1502 entdeckt. Der Seefahrer ging an Soldadao Beach auf der Inselnordseite an Land. Er nannte sie "Isla de Pinos".
Auf der Insel leben die Caracol, Nachfahren der seit 1830 eingewanderten, Englisch-sprachigen Zuwanderern, die von den Kaimaninseln kamen.
1998 wurde die Insel durch den Hurrikan Mitch stark in Mitleidenschaft gezogen.

