Half Man Half Biscuit

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Half Man Half Biscuit
Nigel Blackwell von Half Man Half Biscuit, Oktober 2008
Nigel Blackwell von Half Man Half Biscuit, Oktober 2008
Allgemeine Informationen
Genre(s) Indie-Rock
Gründung um 1982
Website www.hmhb.co.uk
Aktuelle Besetzung
Nigel Blackwell
Bass, Gitarre
Neil Crossley
Gitarre
Ken Hancock (seit 1996)
Schlagzeug
Carl Henry (seit 1996)
Ehemalige Mitglieder
Gitarre
Simon Blackwell (bis 1994)
Paul Wright (bis 1993)
David Lloyd (bis 1993)
Schlagzeug
Carl Alty (1993–1996)
Bass
Ian Jackson (1994–1996)

Half Man Half Biscuit ist eine englische Indie-Rock-Band aus Birkenhead.

Geschichte[Bearbeiten]

Um das Jahr 1982 herum lernten sich Bassist Neil Crossley und Gitarrist Nigel Blackwell kennen und beschlossen eine Band zu gründen. Mit Nigels Bruder Simon an der Gitarre, Schlagzeuger Paul Wright und Keyboarder David Lloyd war das erste Line-up vollständig. Wenig später nahm die Band für 40 Pfund das erste Demo in den Vulcan Studios in Liverpool auf und verschickte es an verschiedene Plattenlabel. Im Jahr 1985 erschien das Debütalbum Back in the D.H.S.S. bei Probe Plus. Der Radiomoderator John Peel unterstützte die Band, sodass das Album 1986 eine der bestverkauften Indie-Rock-Veröffentlichungen war. Auch die folgenden Singles The Trumpton Riots und Dickie Davies Eyes waren sehr erfolgreich, womit die Band allerdings nicht umgehen konnte und Ende 1986 ihre Auflösung bekannt gab. Es erschien 1987 noch die LP Back Again In The D.H.S.S., welche die Mitschnitte der Peel-Sessions sowie einige unveröffentlichte Stücke enthielt. Das Album wurde 1988 unter dem Titel ACD und um einige Live-Aufnahmen ergänzt nochmals veröffentlicht.

Vier Jahre nach der Trennung formierte sich die Band 1990 in ihrer Urbesetzung neu. Sie veröffentlichte einige Singles und trat wieder bei Konzerten auf. 1991 erschien das Album McIntyre, Treadmore And Davitt, 1993 This Leaden Pall. Im gleichen Jahr fand der erste Besetzungswechsel statt, Schlagzeuger Paul Wright verließ die Band und wurde durch Carl Alty ersetzt, Keyboarder David Lloyd verließ die Band ebenfalls. Im nächsten Jahr verließ auch Simon Blackwell die Band und Bassist Neil Crossley übernahm die Gitarre, am Bass war nunmehr Ian Jackson. Trotz dieser Wechsel nahm die Band das nächste Album Some Call It Godcore auf, das 1995 erschien. Die Popularität der Band stieg erneut, und sie veröffentlichte 1997 Voyage to the Bottom of the Road.

1996 verließen Bassist Ian Jackson und Schlagzeuger Carl Alty die Band. Neil Crossley übernahm wieder den Bass, als Gitarrist kam Ken Hancock und am Schlagzeug Carl Henry. Seitdem ist die Band mit diesem Line-up aktiv und veröffentlichte mehrere Alben, zuletzt im Jahr 2008 CSI:Ambleside.

Diskografie[Bearbeiten]

Chartplatzierungen
(vorläufig)
Erklärung der Daten
Alben[1]
Back in the DHSS
  UK 60 08.02.1986 (9 Wo.)
Back in the DHSS Again
  UK 59 21.02.1987 (5 Wo.)
Urge for Offal
  UK 68 01.11.2014 (… Wo.)
Singles[1]
Joy Division Oven Gloves
  UK 56 17.04.2010 (1 Wo.)
Vorlage:Infobox Chartplatzierungen/Wartung/vorläufige Chartplatzierung
Singles
  • The Trumpton Riots EP (1986)
  • Dickie Davies Eyes (1986)
  • The Peel Sessions (1986)
  • Let's Not (1990)
  • No Regrets (1991)
  • Eno Collaboration (1996)
  • Look Dad No Tunes (1999)
  • Editor's Recommendation (2001)
  • Saucy Haulage Ballads (2003)
  • Joy Division Oven Gloves (2010)
Alben
  • Back in the DHSS (1985)
  • Back Again in the DHSS (1987) (1988 als ACD neu veröffentlicht)
  • MacIntyre, Treadmore and Davitt (1991)
  • This Leaden Pall (1993)
  • Some Call It Godcore (1995)
  • Voyage to the Bottom of the Road (1997)
  • Four Lads Who Shook the Wirral (1998)
  • Trouble over Bridgwater (2000)
  • Cammell Laird Social Club (2002)
  • Achtung Bono (2005)
  • CSI:Ambleside (2008)
  • 90 Bisodol (Crimond) (2011)
  • Urge for Offal (2014)

Quellen[Bearbeiten]

  1. a b Chartplatzierungen UK, abgerufen am 13. August 2013.

Weblinks[Bearbeiten]