Hammer (Anatomie)
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Der Hammer (lat.: Malleus) ist ein kleiner Knochen des Mittelohrs, der das Trommelfell mit dem Incus verbindet und damit Teil des Schallleitungsapparates ist. Embryonal entsteht der Hammer aus dem unteren Teil des ersten Kiemenbogens, dem Mandibular.
Anatomisch besteht der Hammer aus Caput (Kopf), Collum (Hals), Manubrium (Hammergriff) und zwei kleinen Fortsätzen am Oberende des Hammergriffes, dem Processus mallei lateralis (seitlicher Hammerfortsatz) und dem Processus mallei anterior (vorderer Hammerfortsatz). Die Länge des gesamten Gehörknöchelchens variiert zwischen 7,6 und 9,1 mm, die des Hammergriffes zwischen 4,3 und 5,7 mm.[1] Bei der Otoskopie kann man durch das Trommelfell den mit ihm verwachsenen Hammergriff mit dem seitlichen Hammerfortsatz sehen. An der Spitze des Hammergriffes erreicht das Trommelfell seine tiefste Einziehung (Umbo membranae tympani, Trommelfellnabel).
[Bearbeiten] Quellen
- ↑ Anson, B.J., Donaldson,J.A.: Surgical Anatomy of the Temporal Bone. W.B.Saunders Company, Philadelphia, 1981.

