Jesuskind von Atocha

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Darstellung des Jesuskindes von Atocha

Das Jesuskind von Atocha (El Santo Niño de Atocha) ist ein Gnadenbild, das besonders in Spanien und in Mexiko verehrt wird. Schon im 13. Jahrhundert wurden in den Cantigas de Santa Maria in Atocha geschehene Wunder erwähnt.[1] Atocha ist heute ein Stadtbezirk von Madrid.

Überlieferung[Bearbeiten]

Als die iberische Halbinsel von Mauren besetzt war, verweigerten diese ihren christlichen Gefangenen die Nahrung. Schließlich durften nur Kinder unter zwölf Jahren ihren Verwandten helfen. Die Frauen des Ortes beteten daher vor der Statue der Jungfrau Maria in Atocha[2] um Beistand. Es wurde daraufhin berichtet, dass ein Kind im Gewand eines Pilgers nachts in die Gefängnisse gekommen sei, Essen und Trinken gebracht und die Gefangenen getröstet habe. Als die Frauen der Jungfrau Maria für ihre Fürsprache dankten, bemerkten sie, dass die Schuhe des Jesuskindes, das von der Jungfrau Maria getragen wurde, staubig und zerfetzt waren. Die Schuhe wurden ersetzt, aber sie wurden wieder schmutzig. Die Leute von Atocha sahen darin ein Zeichen Gottes, dass es das Jesuskind war, das jede Nacht den Gefangenen half.

Zu der Statue des Jesuskindes von Atocha im Sanktuarium des mexikanischen Wallfahrtsortes Plateros pilgern jährlich drei Millionen Menschen. [3]

Weblinks[Bearbeiten]

Quellen[Bearbeiten]

  1. Nuestra Señora de Atocha: Santo Niño de Atocha: La devoción al Santo Niño de Atocha es muy fuerte en toda América Latina. Se relaciona su origen con Nuestra Señora de Atocha, en Madrid. Alfonso X el Sabio, en el siglo XIII, en sus famosas "Cantigas" ya hace mención del Santo Niño.
  2. Nuestra Señora de Atocha
  3. Fresnillo Turismo: El Santo Niño de Atocha in Plateros (span.)