Heinrich Eckholdt

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie
Dies ist eine alte Version dieser Seite, zuletzt bearbeitet am 15. August 2015 um 00:25 Uhr durch Kresspahl (Diskussion | Beiträge) (Änderungen von 95.91.230.43 (Diskussion) auf die letzte Version von Kresspahl zurückgesetzt). Sie kann sich erheblich von der aktuellen Version unterscheiden.
Zur Navigation springen Zur Suche springen

Heinrich Georg Louis Eckholdt (* 27. November 1870 in Hamburg; † 21. Mai 1947 in Lübeck) war Kaufmann und deutscher Politiker.

Leben

Der Kaufmann Heinrich Eckholdt war Mitglied des Reichsbanners und zunächst Mitglied der Deutschen Demokratischen Partei, dann der deutschen Staatspartei. Er wurde in den 1920er Jahren zunächst in die Lübecker Bürgerschaft gewählt. Am 18. Juni 1926 wurde er Senator der Hansestadt Lübeck und gehörte dem Senat bis zur Gleichschaltung durch die Nationalsozialisten an. Er legte sein Senatorenamt am 6. März 1933 zusammen mit den sozialdemokratischen Senatoren nieder. Für 1943 ist seine Verhaftung durch die Gestapo belegt. Nach Kriegsende 1945 wurde er Bürgermeister der Stadt Reinfeld (Holstein). 1946 wurde er Kreispräsident des Kreises Stormarn und dessen ehrenamtlicher Landrat.

Literatur

  • Gerhard Schneider: Gefährdung und Verlust der Eigenstaatlichkeit der Freien und Hansestadt Lübeck und seine Folgen; Schmidt-Römhild, Lübeck 1986, S. 65–68 (zur Reichsreform), S. 79–82 (zu 1933) ISBN 3-7950-0452-7
  • Karl-Ernst Sinner: Tradition und Fortschritt. Senat und Bürgermeister der Hansestadt Lübeck 1918–2007, Band 46 der Reihe B der Veröffentlichungen zur Geschichte der Hansestadt Lübeck herausgegeben vom Archiv der Hansestadt Lübeck, Lübeck 2008, S. 69