Helios Kliniken Schwerin

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Helios Kliniken Schwerin
Trägerschaft Helios Kliniken
Ort Schwerin
Bundesland Mecklenburg-Vorpommern
Koordinaten 53° 39′ 5,3″ N, 11° 24′ 27,6″ O53.65147222222211.407675Koordinaten: 53° 39′ 5,3″ N, 11° 24′ 27,6″ O
Klinikgeschäftsführer Thomas Rupp und Franzel Simon
Betten 1.490[1]
Mitarbeiter 2.002 (2013)[2]
davon Ärzte 422[2]
Website http://www.helios-kliniken.de/klinik/schwerin.html

Die Helios Kliniken Schwerin sind das größte Krankenhaus in Schwerin. Es befindet sich im Stadtteil Lewenberg zwischen dem Ziegelsee und dem Medeweger See unweit der Bundesstraße 106 an der Wismarsche Straße 397. Die Klinik hat 1.490 Patientenbetten und ist laut eigenen Angaben damit eines der größten Krankenhäuser in Mecklenburg-Vorpommern. Die Helios Kliniken Schwerin sind Akademische Lehrkrankenhäuser der Universität Rostock.[3]

2003 erwarb die HELIOS Kliniken Gruppe eine über 90prozentige Mehrheit des Medizinischen Zentrums Schwerin von der Landeshauptstadt Schwerin.[4]Die Stadt blieb mit einigen verbleibenden Prozent Minderheitsgesellschafter und stellt Mitglieder für den Aufsichtsrat. Nach der Übernahme soll es zu personellen Einschnitten im Servicebereich gekommen sein.[5] Die Situation im Pflegebereich wurde in einem Bericht des NDR im Jahr 2011 kritisiert.[6] Nach einem Stromausfall auf der Intensivstation starb im Oktober 2013 ein Patient. Die Ermittlungen der Staatsanwaltschaft wurden inzwischen eingestellt, da es keinen Hinweis auf einen Zusammenhang zwischen dem Stromausfall und dem Tod des Patienten gab. Die feindiagnostischen Untersuchungen ergaben, er sei vielmehr „an den komplikationsgemäßen Folgen seiner schweren Verletzungen“, die er acht Tage zuvor bei einem Unfall erlitten hatte, verstorben.

Kliniken[Bearbeiten]

Die Helios Kliniken Schwerin bestehen aus folgenden Kliniken und Zentren[7]:

  • Akutgeriatrie und Frührehabilitation
  • Allgemein- und Viszeralchirurgie
  • Allgemeine Innere Medizin, Endokrinologie/ Diabetologie und Geriatrie
  • Anästhesiologie und operative Intensivmedizin
  • Augenheilkunde
  • Frauenheilkunde
  • Gastroenterologie und Infektiologie
  • Gefäß- und Thoraxchirurgie
  • Hals-, Nasen- und Ohrenheilkunde
  • Hämatologie und Onkologie
  • Handchirurgie
  • Hautklinik
  • Internistische und Neurologische Intensivmedizin/ Stroke Unit
  • Kardiologie und Angiologie
  • Kinder- und Jugendmedizin
  • Kinderchirurgie
  • Mund- Kiefer- und Gesichtschirurgie
  • Nephrologie/ Dialyse
  • Neuro- und Wirbelsäulenchirurgie
  • Neurologie
  • Orthopädie
  • Plastische, Rekonstruktive und Ästhetische Chirurgie
  • Pneumologie
  • Strahlentherapie
  • Unfallchirurgie
  • Urologie

Zudem existieren vier Institute, das Institut für Laboratoriums- und Transfusionsmedizin, das Institut für Nuklearmedizin, das Institut für Pathologie und das Institut für Radiologie und Neuroradiologie. Ebenso zählt zu den Helios Kliniken Schwerin die Carl-Friedrich-Flemming-Klinik. Zu ihr zählen folgende Einrichtungen:

  • Abhängigkeitserkrankungen
  • Psychiatrie & Psychotherapie
  • Alterspsychiatrie
  • Tagesklinik & Institutsambulanz
  • Kinder- & Jugendpsychiatrie
  • Psychosomatische Medizin

Zum Gelände der Kliniken gehört der denkmalgeschützte über 20 Hektar große Park und der ebenfalls denkmalgeschützte Friedhof auf dem Sachsenberg.

Literatur (historisch)[Bearbeiten]

  • Helga Schubert: Die Welt da drinnen. Eine deutsche Nervenklinik und der Wahn vom "unwerten Leben". Fischer TB, Frankfurt 2003 ISBN 9783596156320[8]

Weblinks[Bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten]

  1. Helios Kliniken Schwerin
  2. a b Klinikführer Schwerin 2011 (PDF; 8,9 MB)
  3. http://www.helios-kliniken.de/klinik/schwerin.html
  4. Helios Kliniken[1],29.09.2011
  5. Geschirr putzen statt Patientenpflege? in: Schweriner Volkszeitung vom 29. Januar 2009
  6. http://www.gruene-mv.de/presse/nachricht/detail/helios-kliniken-schwesig-darf-nicht-tatenlos-zuschauen.html
  7. Helios Kliniken[2],29.09.2011
  8. Buch über die begeisterte Teilnahme der Klinik an der Euthanasie im Nationalsozialismus