Hypoxämie

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Hypoxämie (von griechisch ὑπό hypo ‚unter‘ und Oxygenium und griechisch αἷμα haima ‚Blut‘)[1] ist definiert als ein erniedrigter Sauerstoffgehalt (CaO2) im arteriellen Blut.[2]

Der Normwert ist abhängig von Alter und Geschlecht und liegt in der Regel für Frauen bei 18,6 Vol% und bei Männern bei 20,4 Vol%. Die Berechnung des Sauerstoffgehaltes erfolgt mit Hilfe der Parameter SaO2 (Sauerstoffsättigung des Hämoglobins im arteriellen Blut), der Hämoglobin-Konzentration im arteriellen Blut (angegeben in g/dl) sowie dem Sauerstoffpartialdruck (paO2).

Eine Unterschreitung des CaO2 unter 12 Vol% gilt als kritisch.[3] Zu den Ursachen gehören unter anderem Anämie, respiratorische Insuffizienz und Kohlenstoffmonoxidvergiftung.

Siehe auch[Bearbeiten]

Literatur[Bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten]

  1.  Renate Wahrig-Burfeind (Hrsg.): Wahrig. Illustriertes Wörterbuch der deutschen Sprache. ADAC-Verlag, München 2004, ISBN 3-577-10051-6, S. 405.
  2. Hans Walter Striebel: Anästhesie Intensivmedizin Notfallmedizin. S. 345; Schattauer Verlag 2009, 7. Auflage, ISBN 978-3-7945-2635-2.
  3. Reinhard Larsen: Anästhesie. S. 81, Urban & Schwarzenberg 1987, 2. Auflage, ISBN 3-541-11002-3.
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