Hypoxämie
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Hypoxämie ist definiert als ein erniedrigter Sauerstoffgehalt (CaO2) im arteriellen Blut.[1]
Der Normwert ist abhängig von Alter und Geschlecht und liegt in der Regel für Frauen bei 18,6 Vol% und bei Männern bei 20,4 Vol%. Die Berechnung des Sauerstoffgehaltes erfolgt mit Hilfe der Parameter SaO2 (Sauerstoffsättigung des Hämoglobins im arteriellen Blut), der Hämoglobin-Konzentration im arteriellen Blut (angegeben in g/dl) sowie dem Sauerstoffpartialdruck (paO2).
Eine Unterschreitung des CaO2 unter 12 Vol% gilt als kritisch.[2] Zu den Ursachen gehören unter anderem Anämie, respiratorische Insuffizienz und Kohlenstoffmonoxidvergiftung.
Siehe auch [Bearbeiten]
Literatur [Bearbeiten]
- Herbert Renz-Polster u. a.: Basislehrbuch Innere Medizin. 3. Auflage. Urban und Fischer, München 2004, ISBN 3-437-41052-0.
- Hans Walter Striebel: Anästhesie Intensivmedizin Notfallmedizin . 7. Auflage. Schattauer Stuttgart 2009, ISBN 978-3-7945-2635-2.
- Reinhard Larsen: Anästhesie. 2. Auflage. Urban und Schwarzenberg, München 1987, ISBN 3-541-11002-3.
Einzelnachweise [Bearbeiten]
- ↑ Hans Walter Striebel: Anästhesie Intensivmedizin Notfallmedizin. S. 345; Schattauer Verlag 2009, 7. Auflage, ISBN 978-3-7945-2635-2.
- ↑ Reinhard Larsen: Anästhesie. S. 81, Urban & Schwarzenberg 1987, 2. Auflage, ISBN 3-541-11002-3.
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