Leibniz-Institut für Wissensmedien

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Das Leibniz-Institut für Wissensmedien (IWM) in Tübingen erforscht und fördert den Wissenserwerb und Wissensaustausch mit neuen Bildungs- und Kommunikationsmedien. Die Arbeit des IWM ist grundlagenbasiert und anwendungsorientiert. In enger Kooperation mit der Universität Tübingen sowie weiteren nationalen und internationalen Partnern arbeiten Wissenschaftler aus Kognitionswissenschaft, Erziehungswissenschaft und Medientechnik gemeinsam an Projekten in den Bereichen

Untersuchungsgegenstand sind sowohl klassische Formen von Lehre und Unterricht in den Bereichen Hochschule und Schule sowie darüber hinaus verstärkt auch Möglichkeiten des Lernens in informellen Lernumgebungen wie Internet, Arbeitsplatz oder Museum.

Das IWM wurde gegründet im Jahr 2001 im Nachgang zu der im Jahr 2000 auf eine Empfehlung des Deutschen Wissenschaftsrates hin erfolgten Schließung des Deutschen Instituts für Fernstudienforschung (DIFF) unter besonderer Berücksichtigung von dessen ehemaliger Abteilung „Angewandte Kognitionswissenschaft“.

Das Leibniz-Institut für Wissensmedien ist ein außeruniversitäres Forschungsinstitut. Es ist Mitglied der Leibniz-Gemeinschaft. Direktor des IWM ist Friedrich Wilhelm Hesse.

Das Leibniz-Institut für Wissensmedien und die Universität Tübingen haben am 20. April 2009 den bundesweit ersten WissenschaftsCampus, ein neues Modell zur Kooperation von Hochschulen mit außeruniversitären Einrichtungen der Leibniz-Gemeinschaft, eröffnet. Der WissenschaftsCampus Tübingen trägt den Titel "Bildung in Informationsumwelten".

Weblinks[Bearbeiten]

48.5084722222229.0493055555556Koordinaten: 48° 30′ 30″ N, 9° 2′ 58″ O