Institutiones Aquisgranenses

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Die Institutiones Aquisgranenses oder Aachener Regel(n) war ein 816 auf der Reichssynode zu Aachen verabschiedetes umfangreiches Regelwerk für Kanoniker, die analog zur Regula Benedicti und Consuetudines der monasterischen Ordensgemeinschaften geschaffen wurde. Sie wurde von Ludwig dem Frommen verordnet und durchgesetzt, sein Nachfolger Karl der Kahle dehnte ihre Geltung weiter aus. Trotz der Gregorianischen Reform blieben die Aachener Regeln in den meisten weltlichen Kanoniker- und Kanonissenstiften bis über das Mittelalter hinaus in Geltung.

Die Aachener Regel(n), übernahmen damit Teile der Beschlüsse der Mainzer Synode von 813 wie die kanonische (gemeinsame) Lebensführung als fortan für alle Domkirchen verpflichtendes Gesetz.[1]

Einzelnachweise[Bearbeiten]

  1. Geschichtliches zum Mainzer Domkapitel

Literatur[Bearbeiten]