Ionian Bank

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Ehemalige Niederlassung auf Korfu, die heute das Banknotenmuseum beherbergt

Ioniki Bank (griechisch Ιονική Τράπεζα Ionikí Trápesa, engl. Ionian Bank, ital. Banca Ionica), war eine 1839 gegründete Geschäftsbank mit Sitz in London, die auch als Zentralbank der Republik der Ionischen Inseln fungierte. Niederlassungen hatte die Bank auf allen größeren Inseln der Ionischen Inseln, später auch im restlichen Griechenland und im Nahen Osten. Charakteristisch für die klassizistischen Bauten der Bank war ein Portikus mit Ionischen Säulen.

Geschichte[Bearbeiten]

Einst nur für den Geschäftsverkehr zwischen London und den Ionischen Inseln gegründet entwickelte sich die Bank zur wichtigsten Bank der Ionischen Inseln und ab 1845 auch in Griechenland. Nach dem Beitritt der Ionischen Inseln zu Griechenland durfte die Ionian Bank neben der National Bank of Greece eigene Banknoten verausgaben, diese Aufgabe wurde ab 1920 auf die Bank von Griechenland übertragen.

Der Sitz wurde 1873 nach Athen verlegt, 1975 wurde die Bank verstaatlicht und 1999 wieder privatisiert. Während der Privatisierung wurde die Bank mit der Trapeza Pisteos (Kreditbank) zusammengelegt, die neue Bank firmiert heute als Alpha Bank.

Weblinks[Bearbeiten]

Literatur[Bearbeiten]

  • Ionian Bank (1953) Ionian Bank Limited: A History. (London).
  • Cottrell, P.L. (2002) Founding a multinational enterprise: Ionian Bank, 1833-1849, in P. Kostis, (ed.) The creators and creation of banking enterprises in Europe from the 18th to the 20th centuries. (Athens: Historical Archives, Alpha Bank).
  • Cottrell, P.L. (2007) The Ionian Bank: An Imperial Institution, 1938-1864. (Athens: Historical Archives, Alpha Bank).
  • Moncrief-Scott, Ian. 2001. International Trade on the Ionian Isles. Financial History (Winter), 28-31.
  • Orbell, J. and A. Turton. 2001. British Banking: a guide to the historical records. (Aldershot: Ashgate).