Iranische Freiheitsbewegung

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Die Iranische Freiheitsbewegung (persisch ‏ نهضت آزادی ايران‎ Nehzat-e Azadi-e Iran, kurz NAI, auf englisch Freedom Movement of Iran, FMI) ist eine 1961 von Mehdi Bazargan, Mahmud Taleghani, Yadollah Sahabi, Mostafa Tschamran, Ali Schariati, Sadegh Ghotbzadeh und anderen gegründete politische Organisation.

Positionen und Situation[Bearbeiten]

Obwohl sie das herrschende System im heutigen Iran in Frage stellt, gehört sie zu den wenigen Gruppen, deren Existenz trotzdem im Land weiter geduldet wird.

Generalsekretär ist seit dem Tod von Mehdi Bazargan im Jahr 1995 Ebrahim Yazdi, ein ehemaliger Mitstreiter vom Ajatollah Chomeini, der 1979 kurze Zeit Außenminister in der iranischen Übergangsregierung war.

Die Iranische Freiheitsbewegung ist eine der großen Parteien in der Allianz der Nationalistisch-Religiösen des Iran (Etelaf-e Niruhaye Melli Mazhabi-e Iran).

Seit 2000 gab es immer wieder Verhaftungen von Aktivisten der Gruppierung. Ihr Einfluss auf die iranische Politik hat immer mehr abgenommen. Kandidaten der Freiheitsbewegung wurden wiederholt durch den Wächterrat zu Wahlen generell nicht zugelassen.

Siehe auch[Bearbeiten]