Jōdo-shū

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie
Wechseln zu: Navigation, Suche
Honen

Jōdo-shū (jap. 浄土宗, dt. „Schule des Reinen Landes“) ist eine im Jahr 1198 durch Hōnen gestiftete Schule des japanischen Buddhismus, die dem Amida-Buddhismus zuzuordnen ist. Sie ist eine Entsprechung der im 5. Jahrhundert entstandenen chinesischen Schule des Reinen Landes (chinesisch 淨土宗Pinyin jìngtǔzōng).

Im Zentrum der Lehre steht das Vertrauen in die heilsspendende Kraft des transzendenten Buddha Amitabha (jap. 阿弥陀, Amida) und die Hoffnung auf eine Wiedergeburt in seinem Reinen Land (淨土jìngtǔ; jap. jōdo).

Aus der Jōdo-shū ging im 13. Jahrhundert die (heute größere) Jōdo Shinshū hervor.

Literatur[Bearbeiten]

  • Matsunaga, Daigan, Matsunaga, Alicia (1996), Foundation of japanese buddhism, Vol. 2: The Mass Movement (Kamakura and Muromachi Periods), Los Angeles; Tokyo: Buddhist Books International, 1996. ISBN 0-914910-28-0
  • Traversing the Pure Land Path: A Lifetime of Encounters with Honen Shonin. Jodo Shu Press. 2005. pp. 89–94. ISBN 4-88363-342-X.
  • Hisao Inagaki, Harold Stewart (transl.): The Three Pure Land Sutras, Berkeley: Numata Center for Buddhist Translation and Research 2003. ISBN 1-886439-18-4 PDF

Weblinks[Bearbeiten]