Jacquardmusterung

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Jacquardmuster von William Morris

Jacquardmusterung ist eine Bindungstechnik, die eine wesentliche Erweiterung der Gestaltung von Web- und Maschenware ermöglicht.

Jacquardwebmaschine mit Lochkartensteuerung; bei Vergrößerung kann man die Mustervorlage im Bild erkennen

Joseph-Marie Jacquard, ein französischer Weber, erfand 1805 eine Vorrichtung, mit deren Hilfe man jeden Kettfaden an der Webmaschine steuern und somit Muster von mehrfacher Größe und Vielfalt weben konnte. Dadurch konnten erstmals endlose Muster von beliebiger Komplexität mechanisch hergestellt werden. Seine als Jacquard-Webstühle bekannt gewordenen Apparate waren die ersten, die Lochkarten zur Mustergenerierung verwendeten. Mit ihnen konnten fast beliebig komplizierte Musterungen ins Gewebe eingewoben werden.

Nach dem Jacquard’schen Prinzip wurden einige Jahrzehnte später auch Musterungsvorrichtungen für Strick- und Wirkmaschinen konstruiert.

Handarbeiten mit Jacquardmusterung[Bearbeiten]

Mit der Jacquardtechnik kann man in handgestrickten, aufgestickten oder gehäkelten Textilien deutlich abgegrenzte Muster verschiedener Formen bilden.

Literatur[Bearbeiten]

  •  Fabia Denninger, Elke Giese: Textil- und Modelexikon. 2 Bände. 8., vollständig überarbeitete und erweiterte Auflage. Deutscher Fachverlag, Frankfurt am Main 2006, ISBN 3-87150-848-9.
  • Mon Tricot & Plus. Ediclair, Paris 1980, ISSN 0247-2708.

Weblinks[Bearbeiten]

  • Handstrickmaschine mit Jacquardvorrichtung. Maschinenstricken – Wissenswertes: Norwegermuster (Jacquard) am Doppelbett ohne Fangfäden. In: STRICKNETZ. Andrea Hauber, Heilbronn, abgerufen am 9. November 2010 (HTML, deutsch).