Jambalaya (Gericht)

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie
(Weitergeleitet von Jambalaya (Reisgericht))
Wechseln zu: Navigation, Suche
Jambalaya

Jambalaya [ˌdʒʌmbəˈlaɪə] ist die Bezeichnung eines auf Langkornreis aufbauenden Gerichts, das typisch für die Cajun-Küche und die kreolische Küche in Louisiana ist.

Das Gericht könnte sich von der spanischen Paella ableiten, die möglicherweise in der Zeit der spanischen Herrschaft dort Fuß fasste. Es bestehen jedoch zahlreiche weitere Theorien einschließlich der Ansicht, dass es sich um eine Kombination der Wörter jambon (Französisch für Schinken), à la (Französisch für „nach Art von“) und ya-ya (Westafrikanisch für Reis) handelt.

Der Reis wird zusammen mit Gemüse und Fleisch, Fisch oder Meeresfrüchten geschmort. Die Masse wird gewürzt mit der sogenannten „Heiligen Dreifaltigkeit“ (Holy Trinity) der Cajun-Küche, bestehend aus Zwiebeln, mildem grünem Gemüsepaprika und Staudensellerie. Für die Einlage wird meist geräucherte Wurst (Andouille) sowie Huhn, Schinken, Meeresfrüchte (etwa Shrimps oder Crawfish) oder auch Alligator verwendet. Tabasco- oder andere Chilisaucen werden häufig benutzt, um dem Gericht eine scharfe und leicht säuerliche Geschmacksrichtung zu geben.

Ein musikalisches Denkmal findet das Gericht in dem Lied Jambalaya von Hank Williams, sowie in dem gleichnamigen Lied von Casper.

Weblinks[Bearbeiten]

 Wikibooks: Kochbuch/ Jambalaya – Lern- und Lehrmaterialien
 Commons: Jambalaya – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien