Jeffrey McDaniel

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Jeffrey McDaniel (* 1967 in Philadelphia, USA) ist ein US-amerikanischer Performance-Poet und Dichter.

Leben[Bearbeiten]

McDaniel ist seit den achtziger Jahren in der Performance-Poetry-Szene aktiv und einer ihrer bekanntesten Vertreter. Seine Gedichte wurden ins Portugiesische, Spanische, Schwedische und Deutsche [siehe EDIT 38 sowie LICHTUNGEN. Zeitschrift für Literatur, Kunst und Zeitkritik 106] übersetzt und in seiner Heimat in wichtigen Anthologien veröffentlicht, wie zum Beispiel in American Poetry: The Next Generation, The New Young American Poets und The Best American Poetry, zuletzt im Standardreader zur jungen Generation Legitimate Dangers. American Poets of the New Century. Seine Gedichtbände erscheinen bei Manic D Press, San Francisco. Er ist mit der Grafikerin Christine Caballero verheiratet und lebt in New York, wo er am Sarah Lawrence College Creative Writing lehrt. Eine Auswahl von Gedichten in deutscher Übersetzung ist im Stuttgarter Lautsprecherverlag unter dem Titel Katastrophenkunde erschienen, ein Leseheft (Siamesische Gegensätze) im Berliner Independentverlag SuKuLTuR.

Werke[Bearbeiten]

  • Alibi School (1995)
  • The Forgiveness Parade (1998)
  • The Splinter Factory (2002)
  • Endarkenment (2008)

Pressestimmen[Bearbeiten]

Ein leicht fiebriger Größenwahn ... gehört offenbar zur mentalen Motorik eines Genies. Ein Vibrieren dieses sympathischen Größenwahns spürt man auch in den Gedichten des jungen amerikanischen Lyrikers Jeffrey McDaniel ... Seine Gedichte verraten einen Hang zum Exzessiven, eine Lust am metaphorischen Über-die-Ufer-Treten, am surrealistischen Überschwang. (Michael Braun, Saarländischer Rundfunk 2005)

Eine Sensation. Ein Worthülsen zerballernder Hingucker, in dessen Brüchen und Breaks man sich verhakt. (Matthias Penzel, Rolling Stone, November 2006)

Weblinks[Bearbeiten]