John Stevens (Ingenieur)

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John Stevens (* 1749; † 3. März 1838) war Schatzmeister von New Jersey im amerikanischen Revolutionskrieg. Zum Ende des Krieges erwarb er das Land, auf dem später Hoboken liegen sollte. Er war als Ingenieur tätig, galt als Erfinder und war Lobbyist des Kongresses zum Thema Geistiges Eigentum. Seine Söhne waren allesamt ebenfalls Eisenbahn- und Schiffbauingenieure: Robert Stevens (Erfinder des T-Schienenprofils), Edwin Augustus Stevens (Gründungsstifter des Stevens Institute of Technology), John Cox Stevens (Gründer und erster Commodore des New York Yacht Club sowie Initiator des Baus der America (Yacht) des nach ihr benannten America's Cup). Er hatte auch eine Tochter Juliana Stevens. Er war der Sohn eines Mitglieds des Kontinentalkongresses, der ebenfalls John Stevens hieß.

Leistungen[Bearbeiten]

Im Jahr 1804 baute Stevens das Dampfschiff Little Juliana, das sich durch Doppelschrauben auszeichnete, einen Dampfkessel mit Vielfach-Verrohrung besaß und als das erste erfolgreiche, mit Propeller getriebene Dampfschiff gilt. 1811 wurde mit Stevens' Dampfschiff Juliana der erste Dampfschiff-Fährverkehr der Welt eingerichtet. Am 11. Oktober 1811 begann die Juliana mit dem Fährverkehr von der New Yorker Barclay Street nach Hoboken (New Jersey).[1] Die Phoenix, ein weiteres Dampfschiff von Stevens, war das erste Schiff seiner Kategorie, das den Ozean bereiste. Zusammen mit seinen Söhnen entwickelte er neben der Technik für Dampfschiffe und Fähren auch verschiedenste Elemente der Eisenbahntechnik. 1826 gilt als das Jahr, in dem die erste in den USA gebaute Lokomotive in Betrieb genommen wurde. Gebaut wurde sie von Stevens und seinem Sohn Robert. Als Teststrecke diente ein Schienenring, der auf einem Acker verlegt worden war.

Weblinks[Bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten]

  1. Raymond J. Baxter, Arthur G. Adams: Railroad ferries of the Hudson, Seite 118. ISBN 0-8232-1954-2, abgefragt am 10. Oktober 2011