Joods Historisch Museum

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie
Wechseln zu: Navigation, Suche
Max Liebermann: Judenstraße in Amsterdam. 1906

Das Joods Historisch Museum (deutsch: Jüdisches historisches Museum) ist ein Museum in Amsterdam zur Geschichte des Judentums in Amsterdam.

Geschichte[Bearbeiten]

Das Museum befindet sich seit dem 3. Mai 1987 in der ehemaligen Großen Synagoge Amsterdams nahe Waterlooplein und der Weesperstraat, denn die Gebäude der deutschen Synagogen wurden nicht mehr für ihren religiösen Zweck verwendet. Davor war es im mittelalterlichen De Waag-Gebäude untergebracht (Stadtwage am Nieuwmarkt beim Sint Antoniespoort). Diese Vorläufer-Institution vor dem Zweiten Weltkrieg hieß Stichting Joods Historisch Museum. Sie war am 24. Februar 1932 eröffnet worden. Unter der deutschen Besatzung wurde sie geschlossen und ein großer Teil der Sammlung geraubt. Ein Teil davon konnte zurückgeführt werden. Nach ihrer Wiedereröffnung 1955 wurde auch die Verfolgung und Ermordung der jüdischen Niederländer und der hierher geflohenen deutschen und österreichischen Juden ein wichtiger Aspekt der Museumsarbeit.

Siehe auch[Bearbeiten]

Literatur[Bearbeiten]

  • Clara Asscher-Pinkhof, Wilhelm Niemeyer (Übersetzung): Sternkinder. Vorwort von Erich Kästner. Oetinger Verlag. 4. Aufl. 1998, ISBN 3-7891-0696-8.
  • Nathan Mageen und Angela Genger: Zwischen Abend und Morgenrot: eine Geschichte aus dem niederländischen Widerstand. Bearb. von Angela Genger und Andrea Kramp. Hrsg. von der Gesellschaft für Christlich-Jüdische Zusammenarbeit in Düsseldorf e. V. und der Mahn- und Gedenkstätte der Landeshauptstadt Düsseldorf. Düsseldorf 2005.
  • Andreas Pflock: Auf vergessenen Spuren. Ein Wegweiser zu Gedenkstätten in den Niederlanden, Belgien und Luxemburg. BpB, Bonn 2006. (Reihe: Themen und Materialien.)

Weblinks[Bearbeiten]

 Commons: Joods Historisch Museum – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

52.3673194.904065Koordinaten: 52° 22′ 2″ N, 4° 54′ 15″ O