Jumpsuit

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Mann in einem Jumpsuit
Jumpsuit

Jumpsuit, auch Springeranzug oder Springerkombi, bezeichnete ursprünglich die einteilige Uniform der Fallschirmtruppe sowie den Overall ziviler Fallschirmsportler. Eine Abwandlung der zivilen Springerkombi ist der Wingsuit oder Flügelanzug mit eingenähten Flughäuten zur Überwindung kurzer Strecken im Gleitflug.

Vorläufer in Deutschland war die Fallschirmjäger-Bluse der Luftwaffe der Wehrmacht bis 1945, die auch als „Knochensack“ bezeichnet wurde bzw. die sogenannte Sidcot suit des australischen Flugpioniers Sidney Cotton aus dem Jahre 1917.[1]

Mit der klassischen Springerkombi verwandt sind einteilige Kleidungsstücke für bestimmte Berufsgruppen und Sportarten. Hierunter fallen beispielsweise Fluganzüge für Crew-Mitglieder (seltener Passagiere) bestimmter Luftfahrzeuge sowie für Raumfahrer, Druckanzüge für Piloten hoch fliegender Kampfjets, Raumanzüge, weiterhin die Overalls für Rennfahrer, Skifahrer, Mechaniker, Sträflinge oder auch Kleinkinder.

Siehe dazu
Hauptartikel: Flying suit

Damenmode[Bearbeiten]

Als Jumpsuit bezeichnet man ferner einen einteiligen durchgehenden Hosenanzug für Frauen. Diesen gibt es in den unterschiedlichsten Varianten: mit kurzem oder langem Arm, ärmellos, weit ausgestellt (Hosenkleid) oder eng anliegend (Catsuit).

Quellennachweis[Bearbeiten]

  1. Sidney Cotton and His Kolossal Lockheeds