Karolinenwehr
Das Karolinenwehr ist ein vierstufiges Überfallwehr am Lech, das ein optisch wie akustisch prägendes Element im Stadtbild der Altstadt von Landsberg am Lech darstellt.
Rechts der vermutlich 1364 errichteten [1] Wehranlage wird der Mühlbach abgeleitet, der früher Mühlen antrieb und heute zur Stromerzeugung genutzt wird. Das ursprünglich einstufige Wehr wurde durch Hochwasser mehrmals teils schwer beschädigt und wurde im 18., 19. und 20. Jahrhundert durch den Einbau weiterer Stufen erweitert. In den vergangenen Jahrzehnten wurde das Wehr mehrfach umgebaut, zuletzt in den Jahren 1993 bis 1996.[2][3]
Für die Flößerei bestand eine Umfahrung, auf der Flöße gegen Gebühr über die Holzbohlenstrecke der „Langen Fahrt“ um das Wehr herumgeführt wurden. Nach dem Niedergang der Flößerei im 20. Jahrhundert wurde die „Lange Fahrt“ in den 1970er Jahren abgebrochen.
[Bearbeiten] Einzelnachweise
- ↑ Structurae http://de.structurae.de
- ↑ Ingenieurbüro EDR, Umbau 1993–1996.
- ↑ hydro.ifh.uni-karlsruhe.de, Schnittbild eines Entwurfs
Staustufen:
Forggensee | Premer Lechsee | Lechbruck | Urspring Lechsee | Dessau | Dornauer Talsperre | Finsterau | Sperber | Kinsau | Apfeldorf | Epfach | Lechblick | Lechmühlen | Dornstetten | Pitzling | Landsberg | Kaufering | Schwabstadl | Scheuring | Prittriching | Unterbergen | Mandichosee | Ellgau | Oberpeiching | Rain | Feldheim
Kraftwerke:
Horn | KKW Gersthofen | KKW Langweid | KKW Meitingen
Wehre:
Karolinenwehr | Sohlschwellen Siebentischwald | Hochablass | Eisenbahnerwehr | Wolfzahnauwehr | Gersthoferwehr
Aufgelassen:
Stufe 5 | Stufe 16 | Stufe 17 | Stufe 24 | Stufe 25
48.04850210.874641Koordinaten: 48° 2′ 55″ N, 10° 52′ 29″ O