Kartographia Winterthur

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Kartographia Winterthur war ein von 1842 bis 1924 bestehender Kartenverlag mit Sitz in Winterthur.

Geschichte[Bearbeiten]

Der Verlag wurde 1842 als Joh. Wurster & Comp. gegründet, nach ihrem Gründer Johann Ulrich Wurster (1814–1880). Wichtige Beteiligte am Unternehmen waren neben dem Gründe unter anderem auch Jakob Melchior Ziegler (1801–1883), Johann Randegger (1830–1900) und Jakob Schlumpf (1857−1916). Das Unternehmen änderte im Verlauf seines Bestehens mehrfach den Namen, so fungierte es ab 1863 als Wurster, Randegger & Cie., ab 1890 als Topographische Anstalt J. Schlumpf, bevor der Verlag 1906 seinen letzten Namen annahm.

Ein bekannter für den Verlag tätiger Kartograph war Fridolin Becker. Der Verlag war bekannt für die konsequente Anwendung der Farbenlehre.

Als das Verlag 1924 schliesslich Konkurs ging, wurde er vom Orell Füssli-Verlag übernommen, der damit seine kartographische Abteilung aufbaute. Ein Grossteil des Nachlasses befindet sich heute in den Winterthurer Bibliotheken.

Quellen[Bearbeiten]