King Kamehameha Club

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Der King Kamehameha Club war eine Club-Diskothek in Frankfurt am Main. Der Club hatte diverse Preise gewonnen, u. a. als „Bar des Jahres“ oder den Designpreis des „DDC“ und ist seit 2004 Mitglied bei „World’s finest Clubs“. Der Name ging auf den ersten König von Hawaii, Kamehameha I., und einen gleichnamigen fiktiven Club aus der Fernsehserie Magnum zurück.

Eröffnung und Ableger[Bearbeiten]

Der Grundstein der King Kamehameha Gruppe wurde am 11. März 1999 mit der Eröffnung des Clubs in Frankfurt an der Hanauer Landstraße gelegt. Es folgten der Beachclub in Offenbach am Main auf der Hafeninsel im Main, die King-Kamehameha-Suite (Taunusanlage) und weitere Clubs, Bars und Hotels, u. a. in Köln[1] und auf Mallorca.[2] Nach zwischenzeitlicher Zugehörigkeit zur mittlerweile insolventen King Kamehameha AG[3] sind der King Kamehameha Club in Frankfurt und der dazugehörige Beachclub wieder eigenständig. Mit der Silvesterfeier 2013/2014 wurde der Club geschlossen. Das unter dem gleichen Namen laufende "Partyschiff" sowie der Beachclub sollen weiter betrieben werden. Immobilien-Besitzer Ardi Goldmann begründete das Aus mit dem Wandel von einem Club zu einer Veranstaltungshalle «Ein Club braucht eine Haltung.»[4]

Städtebauliches[Bearbeiten]

Der Club entstand 1999 auf dem Union-Gelände in einem ehemaligen Kesselhaus der Frankfurter Traditionsbrauerei. Auf dem Gelände befindet sich ebenfalls der Sansibar-Roofgarden, die Romanfabrik und andere gastronomische Einrichtungen.

Das architektonische Ensemble auf dem Union-Gelände macht den stadtgeographischen Wandel Frankfurts besonders deutlich. So hat neben der Hanauer Landstraße auch das Mainufer und das Gallus einen ähnlichen – durch intensive Bautätigkeit begleiteten, aber nicht nur architektonischen – Strukturwandel durchlaufen. An die Stelle stillgelegter Fabrik- und Produktionsgelände rückten hochwertige Immobilien, die insbesondere durch den Dienstleistungssektor genutzt werden.

Musik[Bearbeiten]

Bekannt war der Club insbesondere für seine regelmäßig auftretende Coverband K-Town Connexion, welche 2004 in King Kamehameha Club Band umbenannt wurde. Das Repertoire der Combo reichte von Rock und Pop der 70er und 80er Jahre bis hin zu aktuellen Hip-Hop- und R&B-Lieder. Ansonsten wurde an Freitagen und Samstagen Dancefloor und House gespielt.

Auszeichnungen[Bearbeiten]

  • 1999 Newcomer des Jahres durch „Journal Frankfurt
  • 1999 Bar des Jahres durch die Fachzeitschrift „Die Bar“
  • 2001 Bronze beim „Art Director’s Club“ (ADC) für das Redesign der Corporate Identity (Agentur DXBO)
  • 2001 Gold bei der Verleihung des Designpreises des „DDC’s“
  • 2004 Mitglied bei „World's finest Clubs“
  • 2008 Top-Ten-Platzierung unter den besten deutschen Szene-Restaurants laut „Der Feinschmecker

Weblinks[Bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten]

  1. Bericht über die Schließung der Suite in Köln
  2. Bericht über die Schließung von zwei Betrieben auf Mallorca
  3. Bericht des Bonner General-Anzeigers: "Kameha-Mutterfirma hat große Pläne"
  4. Bericht aus der Frankfurter Rundschau

50.1144148.7240136Koordinaten: 50° 6′ 51,9″ N, 8° 43′ 26,4″ O