Kombinationspräparat

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Als Kombinationspräparate (Composita) werden alle Medikamente bezeichnet, die mehrere Wirkstoffe enthalten. Diese Wirkstoffe können in ihrer Zusammensetzung ähnliche oder vollkommen andere Wirkungen haben.

Die Kombination von Wirkstoffen hat eine verbesserte Hauptwirkung oder eine Erweiterung des Wirkungsspektrums (beispielsweise die Kombination von Sulfonamiden mit Trimethoprim) und dient zur Verminderung der Nebenwirkungen, da die Wirkstoffe jeweils in niedrigeren Dosen enthalten sind. Bei einigen Präparaten ist eine gleichzeitige Gabe von zwei Wirkstoffen sogar erforderlich wie z. B. bei Gestagen und Estrogen in Ovulationshemmern.

Nachteile[Bearbeiten]

Kombinationspräparate gelten häufig als nicht optimal oder sogar riskant, da durch verschiedene Wirkkurven beziehungsweise Wirkzeiten eine Über- beziehungsweise Unterdosierung des einen oder des anderen Präparates erreicht werden kann. Unter anderem häufig kritisiert werden auch Schmerzmittel mit Koffein, bei denen befürchtet wird, dass eine Abhängigkeit vom Koffein entstehen kann; eingenommen würden aber, weil der Einnehmende dies nicht so erkennt, auch die Schmerzwirkstoffe.

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