Kufi

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Zeichnung einer Inschriften-Basmala im kufischen Duktus, 9. Jahrhundert. Das Original befindet sich im Islamischen Museum in Kairo (Inventar-Nr. 7853)

Die kufische Schrift ist eine der ältesten kalligraphischen Formen der arabischen Schrift und daher weder eine eigenständige Schrift noch ein Alphabet. Sie ist nach der Stadt Kufa benannt, die heute im Irak liegt. Hier befand sich eine Hochschule, in der diese Schrift hauptsächlich von Abschreibern und Kalligraphen verwendet wurde.

Schon früh entwickelte sich eine Monumentalschrift, die steil und geometrisch verläuft. Obwohl ursprünglich eine Denkmalsschrift, wurde sie nach dem Aufkommen des Islam für den Koran verwandt, was bis zum 10. Jahrhundert so blieb. Erst im 12. Jahrhundert nahm der Gebrauch dieser Schriftform als Münz- und Monumentalschrift wieder ab.

Bei der kufischen Schrift geht die Verschleifung der einzelnen Buchstaben noch nicht ganz so weit wie bei der späteren Nasḫī-Schrift, die heute die gebräuchlichste Form der arabischen Schrift ist. Bei der kufischen Schrift fehlen jedoch oft noch die Diakritika (Punkte, arab.: iʿǧām) zur Unterscheidung gleich aussehender Buchstaben, die erst zur Zeit des Kalifen 'Abd al-Malik ibn Marwan (685-705) zuerst für den Koran eingeführt wurden. Dadurch ist die Lesung dieser Schrift noch vieldeutiger als die anderer Konsonantenschriften.

Quadratkufi: viermal der Name Mohammed (محمد)

Quadratkufi[Bearbeiten]

Quadratkufi ist eine sehr stark vereinfachte Variante der Schrift, die in der islamischen Architektur zum Beispiel zur Verzierung verkachelter Fassaden dient. Das entstehende geometrische Muster besteht aus Wiederholungen von Namen wie Allah, Mohammed und Ali. Aber auch längere Texte werden manchmal in quadratischem Kufi verfasst; sie sind oft schwer zu entziffern.

Siehe auch[Bearbeiten]

Weblinks[Bearbeiten]

 Commons: Kufi – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien
  • Square Kufic (Quadratisches Kufi) – Fotos von Architekturbeispielen mit Transliterationen