Landesforschungspreis Baden-Württemberg

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Der Landesforschungspreis Baden-Württemberg ist ein Hochschulpreis des Landes Baden-Württemberg für besonders gute und innovative Leistungen in der Forschung.

Der Landesforschungspreis wird seit 1989 in jährlichem Turnus durch das Ministerium für Wissenschaft, Forschung und Kunst Baden-Württemberg verliehen und zwar in der Kategorie Grundlagenforschung und der Kategorie anwendungsbezogene Forschung. Er ist mit je 100.000 Euro der höchstdotierter Forschungspreis, den ein Bundesland auslobt.

Über die Vergabe entscheidet eine Jury aus unabhängigen Wissenschaftlern über Arbeiten, die von Universitäten, Fachhochschulen, außeruniversitären Forschungseinrichtungen, wissenschaftlichen Organisationen sowie den Mitgliedern des Auswahlausschusses eingereicht werden

Landesforschungspreis 2009[Bearbeiten]

Den Landesforschungspreis für Angewandte Forschung erhielt Joachim Burghartz, Direktor des Instituts für Mikroelektronik Stuttgart und Professor an der Universität Stuttgart. Er wurde für seine neuartige Methode zur Herstellung extrem dünner Siliziumchips ausgezeichnet, die bis zu 50-mal schmaler sind als ihre herkömmlichen Verwandten. Dies ermöglicht zum Beispiel, die dünnen Chips zum Beispiel in Pflaster zu integrieren, um die Körpertemperatur eines Menschen zu messen.

Der Landesforschungspreis für Grundlagenforschung ging an Professor Jörn Leonhard. Ausgezeichnet wurde er für seine Leistungen in der vergleichenden Geschichtswissenschaft: Leonhard hat ermittelt, wie Kriegserfahrungen die Selbstbilder verschiedener Nationen prägen. Der Wissenschaftler hat in seinen Forschungsarbeiten belegt, weshalb die USA, England, Frankreich und Deutschland seit dem 18. Jahrhundert ein jeweils ganz eigenes Selbstbild und ein besonderes Verhältnis zu Kriegserfahrungen entwickelt haben.

Weblinks[Bearbeiten]