Mailbox (App)

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Mailbox
Entwickler Orchestra Inc.
Aktuelle Version 1.7.0
(20. Dezember 2013)
Betriebssystem iOS (ab Version 6.0)
Programmier­sprache Objective C
Mailbox App Webseite

Mailbox ist ein kostenloses Computerprogramm zum Verwalten von elektronischer Post (E-Mail). Es wurde von dem US-amerikanischen Start-Up-Unternehmen Orchestra speziell und ausschließlich für den mobilen Einsatz in Smartphones entwickelt und ist seit dem 7. Februar 2013 kostenlos für das Betriebssystem Apple iOS erhältlich. Mailbox erzielte wegen einiger innovativer Eigenschaften einen hohen Aufmerksamkeitsgrad durch zahlreiche Blogs und Artikel in Fachmagazinen und wurde im März 2013 vom Cloud-Anbieter Dropbox gekauft.[1]

Zu den neuartigen Funktionen gehört, dass Nachrichten durch Wischen mit dem Finger nach rechts oder links sortiert und gefiltert werden, ohne sie tatsächlich zu löschen. Insbesondere die Möglichkeit, E-Mails durch Tippen auf ein bestimmtes Icon (z. B. eine Kaffeetasse) zu einem bestimmten Zeitpunkt (z. B. am nächsten Morgen zum Frühstück) wieder auftauchen zu lassen, zog Hunderttausende an Interessenten an, die sich auf eine Warteliste setzen ließen. Die Herstellerfirma hätte ohne die Warteliste Probleme bekommen, den Sortierdienst aufrecht zu halten.[2] Auch die bis Dezember 2013 existierende Beschränkung des Dienstes auf Gmail-Konten ist auf den Ansturm interessierter Anwender zurückzuführen.[3]

Kritik[Bearbeiten]

Nach der Veröffentlichung der App konnten zunächst nur Mailkonten von Google genutzt werden. Seit Dezember 2013 unterstützt die App auch iCloud-Mailkonten, allerdings wird bei der Einrichtung das iCloud-Passwort auf die Server von Mailbox übertragen, was bei Gmail-Konten nicht nötig ist.[4]

Weblinks[Bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten]

  1. Techcrunch 15. März 2013: Dropbox Buys Mailbox, All 13 Employees Joining And App Will Remain Separate („Dropbox kauft Mailbox. Alle 13 Angestellten gehen mit, und die App bleibt [von Dropbox] getrennt.“)
  2. Mailbox By Orchestra: The Best Email App We’ve Ever Used (Cult of Mac, englisch)
  3. Auf der Warteliste standen laut Venture Beat bereits vor der Veröffentlichung 380.000 Interessenten, einen Monat nach der Veröffentlichung waren es 1 Million. Bereits einen Tag nach Veröffentlichung der App im App Store lag Mailbox auf dem zweiten Platz der kostenlosen Apps. Siehe dazu Mashable.com
  4. Mailbox-App von Dropbox unterstützt iCloud-E-Mail. In: Heise.de. 18. Dezember 2013, abgerufen am 8. Januar 2014: „Im Unterschied zu Gmail, das die Autorisierung zum Zugriff über OAuth erlaubt, müssen iCloud-Nutzer allerdings ihr Passwort an den Dienst übermitteln. Mailbox speichere die E-Mail-Adresse und das Passwort "in sicherer Form", betont das Unternehmen und merkt zugleich in den Nutzungsbedingungen an, dass man keine absolute Sicherheit für diese Daten garantieren könne.“