Mainzer Minipressen-Messe

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Die Mainzer Minipressen-Messe (MMPM) ist eine Buchmesse für Kleinverlage, Handpressendrucker, Buchkünstler und Autoren. Die Messe findet in Mainz alle zwei Jahre statt. Die Messe ist nach eigenen Angaben mit etwa 360 Ausstellern und durchschnittlich 10.000 Besuchern die größte europäische Buchmesse der Kleinverlage und künstlerischen Handpressen.[1]

Organisation[Bearbeiten]

Die Ausstellung wird in der Regel von Christi Himmelfahrt bis zum darauf folgenden Sonntag von der Stadt Mainz veranstaltet und vom Mainzer Minipressen-Archiv des Gutenberg-Museums ausgerichtet. Ihr Motto ist: „Eine Messe ohne Zensur...“.[1]

Geschichte[Bearbeiten]

Nach dem Vorbild der „Literarischen Pfingstmesse“ in Frankfurt in den 1960er Jahren hob 1970 der Mainzer Kleinverleger Norbert Kubatzki die Minipressen-Messe aus der Taufe. 90 Aussteller zeigten im Mainzer Schloss ihre Bücher, Drucke und Zeitschriften, rund 9.000 Besucher kamen.[1] Danach erfolgte ein Umzug in Zelte an das Rheinufer. Die 22. Messe fand 2013 erstmals in der Rheingoldhalle statt.

Victor Otto Stomps-Preis[Bearbeiten]

Im Rahmen der MMPM verleiht die Stadt Mainz seit 1979 den Victor Otto Stomps-Preis „für herausragende kleinverlegerische Leistungen“.

Literatur[Bearbeiten]

  • Regina Goldschmitt: Die Geschichte der Mainzer Minipressen-Messe (MMPM) von 1970 bis 1993. Magisterarbeit an der Philosophischen Fakultät der Friedrich-Alexander-Universität Erlangen. 1995.

Weblinks[Bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten]

  1. a b c minipresse.de: Geschichte der Mainzer Minipressen-Messe