Mani-Kongo

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie
Wechseln zu: Navigation, Suche
Darstellung des Manikongo von 1685

Mani-Kongo (dt. Herr des Kongo) war der traditionelle Titel für die Herrscher des Kongoreichs vom 14. Jahrhundert an. Nach der Zerschlagung des Reichs ist das Amt als ethnische Institution bis in die Gegenwart weitergeführt worden, ist aber ohne direkte politische oder gar staatsrechtliche Bedeutung.

Liste der Mani-Kongo des Kongo[Bearbeiten]

Die Mani-Kongo wurden vom Ältestenrat entweder aus dem Kimpanzu- oder Kimulazu-Clan heraus gewählt. Es gibt jedoch Ausnahmen, die in der Liste gekennzeichnet sind.

Mani-Kongo des Reichs[Bearbeiten]

Mani-Kongo der Provinzen[Bearbeiten]

Mani-Kongo in Mbanza Kongo (São Salvador)[Bearbeiten]

  • Alvaro VII. (Mpangu-a-Nsundi) (1665–1666) nicht aus traditionellem Clan
  • Alvaro VIII. (1666–1666) nicht aus traditionellem Clan
  • Rafael (1669–1674)
  • Daniel (Mpangu-a-Miyala) (1674–1678)
  • unbekannt (1678–1694)
  • Pedro IV. Nsaku-a-Mvemba (1694–1718) nicht aus traditionellem Clan, später gestrichen
  • Pedro Constantino (Mpangu) (1718–?) nach Streichung des Vorgängers auch als Pedro IV. geführt

Mani-Kongo in Ki-Mpangu[Bearbeiten]

Mani-Kongo in Mbula[Bearbeiten]

Obskure Periode[Bearbeiten]

Mani-Kongo dieser Zeit müssten aufgrund der Nummerierung späterer Amtsinhaber die folgenden Herrscher einschließen:

Ihre Reihenfolge und Existenz im Einzelnen ist jedoch nicht gesichert.

Mani-Kongo als kulturelle Institution[Bearbeiten]

Quellen[Bearbeiten]